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Apple Music: Musik-Streaming mit menschlicher Note - der Unterschied zur Konkurrenz

Bis zu guter Letzt wusste niemand (bis auf Apple selbst), ob sich das Unternehmen aus Cupertino mit den Plattenfirmen einigen wird. Gerade vorhin hat sich herausgestellt, dass es offensichtlich zu Verträgen gekommen ist, denn Apple hat seinen Musik-Streaming-Dienst Apple Music nun offiziell vorgestellt. Und im Gegensatz zu den Mitstreitern auf dem Markt bietet Apple wie so oft eine Besonderheit.

Spotify, Google Music und Co. – Musik-Streaming-Dienste gibt es mittlerweile reihenweise. Manche schlechter, manche besser, manche günstiger, manche teuerer, usw. Mit anderen Worten: Apple ist bei weitem nicht der erste Anbieter eines solchen Service, doch dafür hat Apple die Wartezeit sinnvoll genutzt und fährt gleich mit drei Komponenten auf: Music-Streaming-Service, eine 24-Stunden-sendende, internationale Radiostation namens Beats 1 sowie Connect, ein Dienst, über den sich Künstler noch enger mit ihren Fans austauschen können, quasi ein Soziales Netzwerk für Künstler und deren Anhänger. Bei allen drei Komponenten spielt der menschliche Touch eine zentrale Rolle.

Apple Music: Musik von Nutzern für Nutzer

Algorithmen schlagen bei den meisten Anbietern verwandte Songs vor, basierend auf dem was man gerade hört. Apple gibt sich hierbei deutlich mehr Mühe und hat eine ganze Mannschaft an Experten zusammengebracht, die ihre Empfehlungen aussprechen. Das sorgt für mehr Menschlichkeit untereinander, indem es automatisch generierte Vorschläge vermeidet und dem Nutzer vermittelt, ein Gleichgesinnter sitzt am Ende der anderen Leitung. Eben Musik von Fans für Fans.

Musik und andere Inhalte kann der Nutzer künftig und ähnlich wie bei anderen Anbietern per Stream empfangen, aber auch für die Offline-Wiedergabe speichern. Hier gliedert sich Apple weitgehend in die Reihen der Konkurrenz ein.

Beat 1: Radio rund um die Uhr

Mehr Menschlichkeit steht auch bei Apples internationaler Radiostation Beat 1 ganz oben auf der Agenda. DJs moderieren rund um die Uhr und sorgen somit, dass die Zuhörer nicht nur mit Musik versorgt sind, sondern menschliche Ansprache haben – untypisch Internet-Radio, wie Eddy Cue selbst sagt, denn diese sind letztendlich keine richtigen, traditionellen Radiosender, sondern lediglich digitale Playlisten, die auf dem Rechner abgespielt werden. Hier steckt deutlich mehr dahinter.

Connect: Mit Künstlern auf Du und Du

Connect, wie der Name schon sagt, verbindet die Künstler mit ihren Fans und stellt damit ebenfalls die menschliche Interaktion in den Vordergrund. Egal ob Jay-Z Bilder von der letzten House Party teilen oder einen Blick in seinen neuesten Songtexte zulassen möchte, Connect gibt ihm die Möglichkeit, diese zu tun – und zwar mit den Fans, die am anderen Ende diese Inhalte sehen können. Quasi ein Soziales Netzwerk eigens für Künstler und deren Anhänger. Natürlich besteht auch eine Anbindung an andere Soziale Netzwerke.

Preise

Apple Music wird 9,99 US-Dollar pro Monat kosten und ist somit genau so teurer wie Spotify. Dafür bekommt man als Fan auch jede Menge Zusatzfunktionen, wie ein Radiosender, der 24 Stunden lang sendet sowie ein Soziales Netzwerk, über das die Künstler in direkten Kontakt mit den Fans treten können.

Gute Nachrichten für alle, die sich nicht entscheiden können: Apple bietet die Möglichkeit, den Dienst drei Monate lang kostenlos auszuprobieren. Und wer bis zu fünf weitere Familienmitglieder in den Hörgenuss miteinbinden und zudem sicherstellen möchte, dass jeder seine eigene Musik-Sammlung verwaltet, so dass kein Chaos entsteht, der kann dies für 14,99 US-Dollar pro Monat tun.

Die wichtigsten Streaming-Angebote im Überblick

 

Spotify

Tidal

Deezer

Rdio

Google Play Music All Access

Napster

Anzahl songs

30 Millionen

25 Millionen

35 Millionen

20 Millionen

22 Millionen

30 Millionen

Bestmögliche Qualität

320 kbps MP3

1411 kbps FLAC, 320 kbps AAC

320kbps MP3

1411 kbps FLAC, 192 kbps MP3

320kbps MP3

128 kbps MP3 192 kbps AAC offline

Mobile Apps

iOS, Android, Blackberry, Windows Phone

iOS, Android

iOS, Android, Blackberry

iOS, Android, Blackberry, Windows Phone

iOS, Android

iOS, Android, Windows Phone

Nutzung am Mac

App

App

App (Beta)

App

Browser

 

App

 

Offline Features

Unlimitierte mobile Downloads, Playlist-Downloads am Mac

Unlimitierte mobile Downloads

Unlimitierte mobile und Desktop-Downloads

Unlimitierte mobile Downloads

Unlimitierte mobile Downloads

Unlimitierte mobile und Desktop-Downloads

Preis

9,99 / Monat

9,99 / Monat, 19,99 für FLAC

9,99 / Monat

9,99 Euro / Monat

9,99 Euro / Monat

ab 7,95 Euro / Monat

 

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Finde ich an für sich gut, aber 9,99 werden mit Sicherheit wieder 1:1 umgerechnet und damit für uns Europäer teurer.

Ich für meinen Teil, kann mit diesen Features nichts anfangen!
Was mich interessiert, ist in erster Linie der Preis, die Musik und evtl. das Design... Und da bleib ich (fürs erste) Spotify treu!