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Apple Music bringt Konkurrenz-Dienste ins Schwitzen - nur Spotify nicht

Apples hauseigener Musik-Streaming-Dienst Apple Music ist vergleichsweise spät dran. Viele ähnliche Dienste existieren bereits seit Jahren. Trotzdem ist es Apple Music gelungen, den Markt ordentlich in Bewegung zu bringen. Viele Konkurrenz-Dienste haben mit neuen Funktionen reagiert, um Apple Music Paroli bieten zu können. Der derzeit größte Musik-Streaming-Dienst versucht die Sache aber offenbar auszusitzen.

Vor rund einer Woche hat Apple seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst Apple Music veröffentlicht und damit die Konkurrenz ins Schwitzen gebracht. Der derzeit (noch) größte Musik-Streming-Dienst der Welt, Spotify, versucht die Sache offenbar zunächst auszusitzen. Ein Tweet von Spotifys Chef Daniel Ek deutet zwar darauf hin, dass Spotify besorgt ist: Kurz nach der Vorstellung von Apple Music tweetete Elk „Oh ok“. Der Musik-Streaming-Dienst hat bis jetzt allerdings keine größeren Änderungen umgesetzt oder angekündigt, die als Reaktion auf den Start von Apple Music gesehen werden könnten.

Andere Dienste haben jedoch reagiert

SoundCoud hat in der vergangenen Woche eine Funktion veröffentlicht, mit der die Nutzer ähnliche Songs wie den gerade gehörten abspielen können. Die Funktion ist jedoch ein wenig umständlich: Nutzer müssen einen Song „liken“ oder in eine Playlist einfügen, damit SoundCloud ähnliche Lieder sucht. Nach der Aktivierung sucht SoundCloud aus seiner Datenbank ähnliche Lieder heraus und spielt sie der Reihe nach ab, bis der Nutzer auf Pause drückt.

Shazam ist es dagegen gelungen mehr als 30 Künstler an Bord zu holen – darunter Mariah Carey, Maroon 5, Coldplay und Alicia Keys. Die Künstler erstellen eigene Profile auf denen die Songs angezeigt werden, die sie gerade hören oder in der Vergangenheit via Shazam gehört haben. Nutzer können somit sehen, welche Songs ihre Stars gerade hören. Außerdem gibt Shazam seinen Nutzern die Möglichkeit Lieder direkt auf iTunes zu kaufen oder auf Apple Music, Rdio, Spotify oder Pandora anzuhören.

SoundHound hat sich dazu entschlossen, Apple Music und Beats 1, in die eigene App zu integrieren. Ganz oben weist SoundHound darauf hin, dass ein bestimmter Song auch auf Apple Music gehört werden kann. Ein weiterer Button, ebenfalls Prominent platziert, leitet den Nutzer direkt zum Radiosender Beats 1 weiter.

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