Apple Maps unter iOS 8 bekommt Funktionszuwachs: Meldung von Verbesserungen und Fotos von Standort hinzufügen

Apple bemüht sich offensiv um die Verbesserung des Kartenmaterials, das bei Apple Maps zum Einsatz kommt. Einige neue Funktionen in iOS 8 sind nun den Bloggern von 9to5mac aufgefallen. Apple erweitert die Möglichkeiten, mit denen der Anwender selbst Verbesserungen melden kann. Neu hinzu gekommen ist eine Funktion, bei der sich Fotos des Standorts oder Screenshots für eine Korrektur mit einfügen lassen. Außerdem kann man sich jetzt über den Stand der gemeldete Änderungen per E-mail informieren lassen.

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In iOS 8 hat Apple die Funktion „Report A Problem“ („Problem melden“) nun deutlich aufgewertet. Nutzer können nicht nur einfach Unstimmigkeiten melden, die ihnen bei der Benutzung der Karten-App auffallen. Sie können in der neusten Beta-Version nun nicht nur die Problembeschreibung aus einer Liste auswählen (Informationen sind falsch, Ort existiert nicht, etc). Wer möchte, kann auch ein Foto zu dem gemeldeten Problem einfügen. 

„Follow-up by Email“ 

Zusätzlich hat 9to5mac eine Option entdeckt, mit der man das gemeldete Problem per E-Mail beobachten kann. „Follow-up by Email“ heißt die neue, etwas versteckte Option. Dazu muss man einmalig die Rückmeldefunktion aktivieren, anschließend sendet Apple zu jedem gemeldeten Problem eine E-Mail, sobald eine Korrektur der Daten erfolgte. In der alten „Danke-Anzeige“ nach dem Absenden eines Fehlers taucht nun die „Follow-up by Email“-Option auf.

Dazu behält sich Apple laut dem Bericht von 9to5mac die Möglichkeit offen, die Nutzer zu den gemeldeten Problemen zu kontaktieren, um bessere Daten zu erhalten. 

Apple hat kürzlich weitere Massnahmen zur Verbesserung des Kartenmaterial eingeführt. Erst vor gut einem Monat war bekannt geworden, dass man damit begonnen hat, sich Änderungswünsche von Unternehmens-Kontaktdaten direkt bei den Unternehmen telefonisch zu bestätigen. Außerdem gibt und gab es in den vergangene Wochen eine Vielzahl Verbesserungen für die Apps für iOS und OS X. Die Datensätze werden zeitnah bei Korrekturvorschlägen geändert. 

Kommentar

Personell und inhaltlich tut sich derzeit viel bei Apples Kartendienst für iOS und OS X - nicht zuletzt, um Google Maps Paroli bieten zu können und das Trauma bei der damaligen Einführung endlich aus der Welt zu schaffen. Somit scheint der Service nun endlich aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen.

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