Nicht nur auf Samsung verlassen

Apple investiert in OLED von LG

Apple investiert angeblich in die neue OLED-Fabrik von LG Display. Diese soll nur für kommende iPhones produzieren. Doch eigentlich hat Apple Samsung mit der Produktion von bis zu 92 Millionen OLEDs betraut. Was steht hinter den Plänen?

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Während Samsung der weltweit führende Anbieter von OLED-Panels ist und Apple in den nächsten zwei Jahren mit bis zu 92 Millionen OLED-Bildschirmen versorgen wird, gibt es einen Bericht, nach dem Apple auch LG mit der Produktion dieser Displaytechnik betrauen will.

Apple ist eigentlich immer bemüht, für wichtige Bauteile nicht einen sondern zwei Lieferanten zu haben. Dadurch können Probleme mit der Qualität, Menge oder anderen Unwägbarkeiten leichter behoben werden als bei einer einzigen Lieferquelle.

Angeblich steckt LG 1,75 bis 2,62 Milliarden US-Dollar in eine LG-OLED-Fabrik. Dabei soll das neue E6-Werk ausschließlich für Apple produzieren, berichtet der Korea Herald. Voraussichtlich wird die Produktion erst 2019 beginnen. Das dürfte für das iPhone 8, das im September 2017 auf den Markt kommen soll, etwas zu spät sein. Gerüchteweise will Apple aber künftig alle iPhones mit dieser Displaytechnik ausrüsten.

Es ist aber durchaus möglich, dass Apple bald wieder von OLEDs abrückt. Das japanische Wirtschaftsmagazin Nikkei berichtet, dass Apple einen Durchbruch bei der microLED-Produktion gelungen ist.

microLED oder micro-LED, mLED oder µLED ist eine sehr neue Flachbildschirmtechnik. Wie der Name schon sagt, bestehen die Displays aus mikroskopisch kleinen LEDs, die die einzelnen Pixelelemente ausmachen. Im Vergleich zur bekannten LCD-Technik, die teilweise mit LEDs als Hintergrundbeleuchtung ausgerüstet sind, sollen MicroLEDs erheblich höhere Kontrastverhältnisse bieten. Außerdem sollen sie eine deutlich bessere Reaktionsgeschwindigkeit und einen viel niedrigeren Energiebedarf mit sich bringen.

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