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10 Milliarden

Apple Card: Goldman Sachs enthüllt Details zur Kreditvergabe

Im Frühjahr kündigte Apple zahlreiche neue Dienste und Services an. Darunter befand sich auch die Apple Card, eine Kreditkarte, die gemeinsam mit Partner Goldman Sachs für ein einfacheres kontaktloses Zahlungserlebnis sorgen soll. Während die Karte aktuell nur in den USA verfügbar ist, hat die Investmentbank nun erste Details zum bisherigen Verlauf präsentiert und überrascht dabei. 

Gegenüber verschiedenen Aufsichtsbehörden müssen viele Unternehmen umfassende Berichte abgeben. Die Investmentbank Goldman Sachs ist dabei keine Ausnahme. Wie jetzt bekanntwurde, hat Apples Partner rund zehn Milliarden US-Dollar Kreditlinie an Apple-Card-Kunden herausgegeben, wobei Ende September rund 736 Millionen US-Dollar an Krediten ausstanden. 

Wie Bloomberg ausführt, hat der kürzliche Einstieg von Goldman Sachs in das Kreditkarten-Geschäft für Privatkunden nach mehr als 100 Jahren als Investmentbank für große Investoren und Unternehmen zu einem Umdenken geführt. Demnach sind die Geschäfte mit Unternehmen mittlerweile weniger lukrativ, sodass die Bemühungen, die im Privatkunden-Bereich durch die Apple Card angestoßen wurden, als neuer Fokus gesetzt werden könnten.

Weiter führt die Wirtschaftsseite aus, dass der Karten-Vergleich zu anderen Banken etwas komplexer sei als man annehmen mag, da viele Banken die Leistungen der angebotenen Karten nicht einzeln aufschlüsseln. Sowohl Apple als auch Goldman Sachs hatten in den letzten Wochen angegeben, dass es sich bei der Veröffentlichung der Apple Card um „den erfolgreichsten Start einer Kreditkarte in den USA überhaupt“ gehandelt habe. 

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