Ab 2018

Apple beendet 32-Bit-Unterstützung auch für Mac-Apps

Mit iOS 11 wird Apple den 32-Bit-Apps bekanntlich ein Ende setzen. Während aber unter iOS dieser Schritt lange geplant war, kündigte Apple nun in der „Platform State of the Union"-Keynote zur Worldwide Developers Conference an, dass macOS High Sierra das „letzte Mac-Betriebssystem sein wird, auf dem kompromisslos 32-Bit-Apps unterstützt werden." Auch ein genauer Zeitplan für diese Entwicklung steht schon fest.

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Apple macht auch am Mac Nägel mit Köpfen und wird demnächst die Unterstützung für 32-Bit-Applikationen einstellen. Dies gab man während der WWDC 2017 in der „Platform State of the Union"-Keynote bekannt. Schon ab Januar 2018 müssen alle neu eingesandten Apps für den Mac App Store für 64-Bit optimiert sein. Erst im Juni 2018 wird die Unterstützung für alle eingeschickten Apps und Aktualisierungen zur Pflicht. 

Wie unter iOS 10.3 wird man mit dem Start von macOS High Sierra im Herbst damit beginnen die Nutzer von 32-Bit-Apps auf das bevorstehende Ende hinzuweisen, bevor die Apps dann ab dem nächsten großen Update – vermutlich macOS 10.14 – nicht mehr gestartet werden können, wie es schon demnächst unter iOS 11 der Fall sein wird.

Dort erhalten Nutzer beim Versuch eine 32-Bit-App zu starten, den Hinweis, dass der Entwickler die App aktualisieren sollte, damit sie unter iOS 11 funktioniert. Benachrichtigungen hierzu gab es häufig und das Zeitfenster war mit über zwei Jahren äußerst großzügig gewählt. Dennoch laufen sehr viele Apps in Gefahr ab iOS 11 nicht mehr zu funktionieren. Nun verfolgt das Unternehmen die selbe Richtung auch unter macOS, wobei hier wohl deutlich weniger Apps eine Aktualisierung für die 64-Bit-Unterstützung benötigen.

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