Quelle: https://www.maclife.de/news/apple-arbeitet-snapchat-konkurrent-10081494.html

Autor: Martin Grabmair

Datum: 25.08.16 - 14:29 Uhr

Apple arbeitet an Snapchat-Konkurrent

Apple will in 2017 eine eigene Anwendung auf den Markt bringen, die der Videobearbeitungsfunktion von Snapchat nicht ganz unähnlich ist. Denn das Unternehmen arbeitet derzeit offenbar daran, eine Video-App mit ausführlichen Bearbeitungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dabei greift Apple auch auf die interne Erfahrung des Final-Cut-Teams zurück.

Apple plant offenbar die Entwicklung einer Anwendung, die den Videofunktionen von Snapchat und Instagram nicht ganz unähnlich sein soll. So hat sich das Unternehmen aus Cupertino einem Bericht der US-amerikanischen Webseite Bloomberg zufolge dazu entschlossen, verstärkt in den Markt für Soziale Anwendungen zu investieren und den Anfang soll eine Video-App machen. Diese Snapchat-ähnliche App wird es irgendwann im nächsten Jahr geben. Genauer grenzt Bloomberg den Zeitraum nicht ein. Möglicherweise wird Apple aber die World Wide Developers Conference 2017 zumindest zur Vorstellung dieser Anwendung nutzen.

Apples Video-App soll Snapchat ähnlich sein

Die Anwendung soll dazu in der Lage sein, sehr kurze, nur einige Sekunden lange, Videos zu erstellen. Diese Videos sollen vom Nutzer vor der Veröffentlichung ausführlich bearbeitet werden können. Die Rede ist von Filtern und Zeichnungen direkt im Video. Apple hat hierfür angeblich hauseigene Experten aus der Entwicklungsabteilung der Videobearbeitungs-Software Final Cut mit ins Boot geholt. Das Ziel ist es eine App zu bauen, die einem Nutzer innerhalb einer Minute das Schießen, Bearbeiten und Veröffentlichen eines kurzen Videos ermöglicht. Dieses Video soll dann über herkömmliche Kommunikationskanäle, beispielsweise iMessage, Facebook und Twitter, verschickt werden können.

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Obwohl die Quellen dieser Nachricht von einer eigenen App sprechen, die aus dem App Store heruntergeladen werden kann oder vielleicht auch bereits vorinstalliert sein wird, könnte sich Apple den gleichen Berichten zufolge aber auch dazu entscheiden, diese Funktionen direkt in die Kamera-App einzubauen.