Top-Themen

Themen

Service

News

Microsoft und Dropbox schmieden Allianz gegen Apple, Google und Co. + Amazon mit eigenem Foto-Speicher-Dienst

Wer es bislang noch nicht gemerkt haben sollte, bekommt es heute von allen Seiten um die Ohren gefeuert: Der Kampf um Kunden im Online-Speicher-Markt ist endgültig ausgebrochen und die großen Platzhirsche überbieten sich ständig aufs Neue mit Angeboten. Heute haben Microsoft und Dropbox eine Partnerschaft verkündet um Office voranzutreiben. Fast zeitgleich hat Amazon das Prime-Angebot um kostenfreien Foto-Speicher erweitert.

Der „Browser-Krieg“ und die „Crypto-Wars“ sind passé. Das neue Schlachtfeld, auf dem sich die heutigen Giganten der IT-Branche tummeln ist ganz klar das, auf dem es um Online-Speicher geht. Box und Dropbox haben hier großartige Vorarbeit geleistet. Google hat das Ganze mit Google Docs, das auch ein Office-Paket beinhaltet und inzwischen Google Drive heißt, noch etwas weiter gedreht. Apple hat zuerst mit dem äußerst wackeligen MobileMe, dann mit dem deutlich solideren iCloud gekontert. Und auch Microsoft war nicht ganz untätig und bietet das wohl populärste eigene Software-Produkt, Microsoft Office, inzwischen in einer Cloud-Variante an.

Im letzten Jahr hat Apple dann eine voll Breitseite gegen Goolge und Microsoft abgefeuert, in dem es iWork, die eigene Office-Suite, kostenfrei machte und ebenfalls eine Online-Funktion hinzufügte – wenngleich sich diese auch nach wie vor und zu Recht im Beta-Stadium befindet.

Microsoft und Dropbox verkünden Allianz

Zumindest Microsoft holt jetzt zum Gegenschlag aus und schmiedet eine Allianz mit Dropbox. Aus Sicht von Dropbox ist dies ein logischer Schritt. Nach eigenen Angaben haben die Kunden des wohl beliebtesten Dienstes für das Speichern und Synchronisieren von Dateien mehr als 35 Milliarden Office-Dokumente, Kalkulationstabellen und Präsentation in ihren Dropboxen gespeichert. Ab sofort wird man diese direkt aus der Dropbox-App heraus mit den Office-Apps von Microsoft bearbeiten können. Im Gegenzug können diese Apps direkt auf Dokumente zugreifen, die in der Dropbox liegen. Außerdem können Nutzer von Microsofts Office-Apps direkt aus diesen heraus Dropbox-Links zu ihren Dokumenten erstellen und verteilen.

Amazon erweitert Prime um unendlichen Foto-Speicher

Am gleichen Tag verkündete auch Amazon eine Neuheit. Amazon-Kunden, die über eine Prime-Mitgliedschaft verfügen, können nun all ihre Fotos ohne zusätzliche Kosten und ohne eine Begrenzung des Datenvolums im Amazon Cloud Drive speichern. Amazon Prime kostet aktuell 49 Euro pro Jahr und beinhaltet neben dem neuen Foto-Upload-Dienst unter anderem auch den kostenfreien Express-Versand von bei Amazon gekauften Waren, sowie den Zugang zu Amazons Netflix-Konkurrent „Amazon Prime Instant Video".

Mehr zu diesen Themen:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Hier können Sie ihre Meinung zum Artikel "Microsoft und Dropbox schmieden Allianz gegen Apple, Google und Co. + Amazon mit eigenem Foto-Speicher-Dienst" äußern. Melden Sie sich hierfür mit ihrem maclife.de-Account an oder füllen sie die untenstehenden Felder aus.

OneDrive, GoogleDrive, Dropbox... alles unsicherer Plunder. Bin jetzt bei Copy + 20GB + Unlimited Upload File Size!!! gelandet. Barracuda Networks ist auch kein unbeschriebenes Blatt - im Gegenteil copy.com/?r=3vI3oc

Aber 99$ pro Jahr für 250GB wirkt angesichts der anderen Angebot nicht mehr ganz zeitgemäß...

MICROSOFT schmiedet die Allianz mit Dropbox und den Amazon Bilderspeicher gibt es schon eine Ewigkeit.

Neu ist, dass der Bilderspeicher kostenfrei in Prime inkludiert ist. Wie es (fehlerfrei :)) im Artikel steht.

Unglaublich viele Fehler in einem Bericht! Wird so etwas überhaupt nicht mehr Korrektur gelesen?

Ja wie denn nun???
In der Überschrift heißt es "Amazon und Dropbox schmieden Allianz...".
Weiter unten ist es plötzlich Microsoft, die eine Allianz mit Dropbox verkünden.
:-/

Wer lesen kann ist klar im Vorteil !!!!!!!

@Gast mit er defekten Tastatur.
Das wurde nachträglich korrigiert. Wer zu spät kommt, sollte nicht keinen Krach machen.

An inhaltlichen und orthographischen Fehlern kaum zu überbieten! Den Macrumors Artikel mit Google Translate übersetzt hätte wahrscheinlich zu einem besseren Ergebnis geführt.

Wer so etwas verfasst, hat als Journalist den Beruf verfehlt!

"...mehr als 35 Milliarden Office-Dokumente, Kalkulationstabellen und Präsentation in ihren Dropboxen..."

Die sehen natürlich ganz genau, was in den Boxen schlummert und verarbeiten es auch. Deshalb sollte man sich genau überlegen, was man über den großen Teich hinweg alles speichert und überträgt. Gerade im beruflichen Umfeld ist so etwas ein No-Go.

Jo - bei uns gibt es das ausdrückliche Verbot, irgendetwas Dienstliches in einem Cloud-Speicher abzulegen. Ohne Ausnahme, egal was und egal aus welchem Grund.