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Allensbach-Studie zum Bezahlen mit barer Münze auf dem Smartphone

Die Mehrheit der 16- bis 29-jährigen können sich eine Bezahlung mit der Girocard auf dem Smartphone vorstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie, für die das Institut für Demoskopie Allensbach im Juni durchführte. Manche Bundesbürger zeigen sich in Hinblick auf Neuerungen in der Bezahllandschaft gegenwärtig und im internationalen Vergleich jedoch noch zurückhaltend bei den neuen Möglichkeiten.

Eine repräsentative Studie, für die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. im Juni dieses Jahres 1.192 Personen ab 16 Jahren befragte, kommt zu interessanten Ergebnissen. Interessant ist, dass sich insbesondere die jüngere Generation offen für innovative Bezahlverfahren zeigt. Über die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen kann es sich zum Beispiel vorstellen, mit dem Smartphone zu bezahlen. 

Digitale Vorreiter sind auch die 30- bis 44-Jährigen: In diesem Alterssegment zückt eine relative Mehrheit von 49 Prozent an der Kasse generell lieber Karte statt Bargeld. 31 Prozent der Bundesbürger bezahlt bereits grundsätzlich lieber mit Karte als mit Scheinen und Münzen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass mehr als zwei Drittel lieber mit Bargeld zahlen. 

Manche Bundesbürger zeigen sich in Hinblick auf Neuerungen in der Bezahllandschaft gegenwärtig jedoch noch zurückhaltend. Im internationalen Vergleich gelten die Bürger hierzulande, in Bezug auf moderne Bezahlverfahren, bisher als traditionell veranlagt. So ist es wenig überraschend, dass eine Mehrheit, angesprochen auf die Sicherheit unterschiedlicher Bezahlsysteme, sich sorgt, dass Kriminelle durch Schadsoftware oder Viren Zugriff auf das Smartphone und damit die Bankdaten oder auf die im Gerät hinterlegte digitale Bankkarte bekommen könnten.

Die Kartenzahlung genießt bei den Bürgern hohes Vertrauen: So erachten 73 Prozent der Befragten die kontaktbehaftete Bezahlung per girocard und PIN-Eingabe als sicher. Neben dem Sicherheitsaspekt setzen die Bürger bei der bargeldlosen Bezahlung an der Kasse auch auf andere Eigenschaften: Grundsätzlich assoziiert eine Mehrheit der Bevölkerung die heimische Debitkarte mit Modernität (70 Prozent), Komfort (54 Prozent) und Flexibilität (50 Prozent).

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auch wenn diese nicht unerheblich ist. Es geht darum dass Hinz und Kunz die Transaktionen und die Konten überwachen, kontrollieren und steuern können. Ohne Bargeld steht jeder und alles mit herunter gelassenen Hosen da. Und sind der Gebührenwillkür schonungs- und alternativlos ausgesetzt.

Das ist alles sinnlos, wenn außerhalb der großen Supermarktketten so gut wie kein Händler NFC unterstützt - schon mit meiner Kreditkarte stehe ich in gut 80% der Läden dumm da.

Vielleicht ist das in Städten wie Frankfurt, Hamburg oder Berlin anders, aber schon in der 60.000 Einwohner Stadt in der ich oft einkaufe, kann man ohne Bargeld die Mehrheit der Läden nicht nutzen.

Solange sich diese Infrastruktur nicht ändert, sind Apple Pay & co für den Alltag absolut untauglich.

Deutschland ist halt Digitalwüste. Kombiniert noch mit der Phobie vieler Deutschen vor digitalem Bezahlen (obwohl deren Ängste sich nicht mal in China bewahrheiten).

Wer glaubt, er hätte Kontrolle über Geld nur weil er es in der Hand halten kann, ist halt reichlich naiv. 10€ sind morgen so viel wert, wie der (völlig digitale) Wert des € es sagt. Ein einziger Placebo-Effekt.

Spätestens dann wenn wir Verhältnisse wie in Zypern haben wo die Sparer mit dem eigenen Vermögen für die Pleite der Bank haften, wird hier nachgedacht. Aber dann ist es zu spät. Tücke mal
Weiter euer super Plastick. Ich bleibe bei Bargeld, das sicherste überhaupt.

Bei meiner Frau im ihren Land wird nur noch mit den Smartphone bezahlt die haben zwei simKarte eine zum telefonieren und die andere zum bezahlen und das funktioniert wunderbar