Immer dasselbe

123456 hält Hacker nicht ab: die schlimmsten Passwörter 2017

Die schlimmsten Passwörter 2017 hat nun SplashData herausgesucht. Das Unternehmen hat dazu als Datenbasis solche Kennwörter herangezogen, die von Hackern im Jahr 2017 entwendet wurde. Diese wurden dann über Tauschbörsen und andere Downloadplattformen bereitgestellt. Ob es sich dabei immer um selbstgewählte Kennungen handelt oder voreingestellte Standards, ist nicht in jedem Fall klar.

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Promis und „Normalos“ erleben immer wieder mit, wie Ihre Social-Media-Accounts auf Twitter, Facebook oder Instagram gekapert werden. Oder aber die Angreifer bemächtigen sich der Login-Daten von Redakteuren und Mitarbeitern von Institutionen, veröffentlichen dann in deren Namen Artikel über Todesfälle oder Hiobsbotschaften für Börsianer. So geschehen zuletzt in den USA. Eine Plattform der US-Börse Dow Jones wurde kurzfristig gesperrt und schnellstmöglich eine Korrektur verschickt. „Google kauft Apple“, hatte es fälschlicherweise geheißen.

Wie kommen die Hacker an die Passwörter?

Manchmal steckt dahinter elaboriertes Social Engineering. Manchmal ist hingegen nur die Wahl des Passworts auf Seiten des Nutzers der Grund, warum jemand den Account kapern konnte. Auch politische Würdenträger sind davor nicht gefeit. In Zeiten, da es Passwortmanager gibt, verwundert es allerdings, dass Nutzer immer noch derart simple Passwörter wählen. Sicher: Die Wahl komplexerer Wörter ist hinderlich, wenn man diese immer selbst eingeben muss. Doch Browser wie Chrome oder Safari bieten eine Passwortverwaltung. Natürlich sind Passwörter selbst nicht die Lösung für ein Problem zur Autorisierung. Biometrische Verfahren wie der Fingerabdruck-Scan oder die Gesichtserkennung treten deshalb mehr und mehr an deren Stelle.

Die schlimmsten Passwörter 2017

Doch kommen wir zu den schlimmsten Passwörtern, die SplashData gefunden hat. Mehrere Millionen Passwörter, die Hackern in die Hände fielen, wurden dazu ausgewertet. Die beiden beliebtesten Kennwörter sind demzufolge „123456“ sowie „password“. Auf Platz 3 kommt „12345678“ gefolgt von „qwerty“. „iloveyou“ kommt immerhin auf Rang 10. Selbst Wörter wie „hello“ oder „admin“ und „ferrari“ finden sich in der Liste der meistgenutzten Passwörter. Da Sie online häufig Ihre E-Mail-Adresse angeben, wird es einem „Hacker“ leicht fallen, sich Ihrer Accounts zu bemächtigen.

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im ernst jetzt??? passwort 123456?? dass setzt wohl einiges an kreativität voraus!!! muss man dafür studiert haben?

Jede Jahr das gleiche....merkwürdig das in der Regel ein Buchstabe...ne Zahl und oder Sonderzeichen mittlerweile fast überall Pflicht ist....zumindest bei wichtigen Dingen

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