Cloud Gaming

OnLive kündigt iTunes Match für Spiele an

OnLive streamt Spiele über das Netz, entließ 2012 aber einen Großteil seiner Mitarbeiter. Nun meldet sich der Cloud-Gaming-Anbieter zurück und kündigt neben einem neuen Chef eine Art iTunes Match für Spiele an.

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"CloudLift" ist ein Abo-Dienst, der die eigene Spielesammlung auf jedem Gerät verfügbar machen soll. So wie iTunes Match die Musiksammlung scannt, überprüft CloudLift, welche Spiele über Steam oder andere Anbieter gekauft wurden. Diese Spiele stehen dann auf allen von OnLive unterstützten Geräten zur Verfügung - derzeit sind dies Geräte mit Windows-, OS-X-, oder Android-Betriebssystem. Reicht dann auch die zur Verfügung stehende Bandbreite, kann der Titel auf dem gewünschten Gerät gespielt werden. iOS wird derzeit noch nicht unterstützt, die fehlende Controller-Unterstützung nannte OnLive früher als Grund.

OnLive kann allerdings nur bereitstellen, was die Spielehersteller zum Streaming freigegeben haben und natürlich können auch keine eigenen Spiele hochgeladen werden. Zum Start stehen unter anderem Lego Movie Videogame und Saints Row IV zur Verfügung.

CloudLift kostet 14,99 US-Dollar zusätzlich zu dem knapp 10 Dollar teurem Abo. Damit die Kunden weniger Latenz zu spüren bekommen, hat OnLive in zusätzliche Server investiert - in Europa wurde ein Data Center in Luxemburg aufgebaut.

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Zitat: "OnLive streamt Spiele über das Netz, entließ 2012 aber einen Großteil seiner Mitarbeiter". Aha. Herrliche Stilblüte. Danke.
10 Euro für das Abo? Monatlich? Danke auch für Ihre immer wieder informativen Artikel.
Zitat: " ...zu dem knapp 10 Dollar teurem Abo". Wenigstens klappts mit der Grammatik, Herr Jaap.

Selbst wenn alles was aufgezählt wird, kritikwürdig wäre: der Ton macht die Musik oder? Lässt sich das nicht auch freundlich formulieren, statt einen Ton anzuschlagen, der klingt wie "Du beknackt dummer Mensch, du bist zu dämlich zum Schreiben!"? Der Artikel hier ist immerhin kostenlos. So formuliert ist die Kritik so destruktiv, dass man es auch gleich sein lassen kann. Was ist außer "irgendein Assi hat da wieder hochnäsig in die Foren gekotzt" von Seiten von "Herrn Jaap" denn da als Reaktion zu erwarten? Und nein, ich gehöre nicht zur Redaktion, ich find's nur unangenehm, wenn das "sich-im-Ton-Vergreifen" die Standardkommunikationsebene in Kommentarspalten ist.

Natürlich ist das ein ironischer Kommentar, möglicherweise auch in den Sarkasmus abgerutscht... Der Artikel ist kostenlos, deshalb darf er mißlungen sein? Diese Logik erschließt sich mir nicht, erklärt aber einiges. Schau mal, selbst dir gelingt es nicht, einen kurzen Text fehlerfrei zu schreiben, nach fünf Fehlern habe ich aufgehört zu zählen. Das liegt möglicherweise daran, daß kostenlose Texte ja von Fehlern wimmeln dürfen.
Im Rest deiner Aussage gebe ich dir recht.

"Kostenloser Inhalt berechtigt nicht automatisch zum Im-Ton-Vergreifen" sollte meine Aussage sein. Wenn der Text ironisch gemeint ist, hilft es natürlich, das irgendwie kenntlich zu machen, meinst du nicht? Und bei den fehlerbehafteten Kurztexten sitzen wir dann beide wohl im gleichen Boot > was ich wiederum bei Kommentarspalten nicht so wild finde.

Im-Ton-Vergreifen sehe ich nicht, genauso wenig sitzen wir im gleichen Boot. Die Ironie kann man durchaus erkennen, auch wenn man keinen "Ironie-Modus" einschaltet, wie es die eher schlichten Gemüter heutzutage gerne machen.

"daß", "klappts", "mißlungen" – ein schönes kleines Zweierboot haben wir da.

Warum werden hier nur Kommentare mit sinnlosen Diskussionen freigeschaltet, aber meine Nachfrage, ob denn dieser Service mittlerweile in Deutschland verfügbar ist, wird nicht eingestellt?
Dabei wäre dieser Kommentar sogar einer mit direktem Bezug zum Thema des Artikels gewesen. Schade, schade.

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