Entschieden

Hackintosh: Oberster Gerichtshof der USA lehnt Psystar-Einspruch ab

Ist Ihnen Psystar noch ein Begriff? Die Firma hatte einst Kopien des Apple Betriebssystems im Bundle mit eigener Hardware verkauft. Gegen diese „OpenMac“ genannten Klone klagte Apple und gewann. Ein Psystar-Einspruch wurde nun abgelehnt. 

Von   Uhr
(Bild: CNET)
Anzeige

Psystar hatte einst Kopien des Mac-Betriebssystems im Bundle mit eigener Hardware als „OpenMac“ verkauft, woraufhin Apple das Unternehmen im Jahr 2008 wegen Copyright-Verletzung verklagte. Psystar warf Apple im Gegenzug vor, es missbrauche sein Urheberrecht und handele unfair.

Im Jahr 2009 entschied ein US-Gericht zugunsten Apples und es kam zu einer permanenten Verfügung gegen den Klon-Hersteller im Dezember 2009. Doch Psystar wollte den Fall vor den Obersten Gerichtshof bringen. Im Dezember 2011 reichten die Anwälte des Klon-Herstellers den Fall zu einer Überprüfung ein.

Dieser Einspruch vor dem Obersten Gerichtshof der USA wurde nun abgelehnt.

Anzeige

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Hackintosh: Oberster Gerichtshof der USA lehnt Psystar-Einspruch ab" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Mac OS X gehört auf nen Mac und sonst nix.

Genau!
Und ein Auto mit 4 Rädern muss ein VW sein.

Räder sind auch das einzige, was du von einem Auto kennst, oder? :D

Dein Vergleich hinckt. Es muss heissen: Mac OS X gehört auf nen Mac und 4 Räder gehören auf die Straße ;)

Wer fährt denn so nen Mist. Ist ja peinlich ;)

@ Gast 10:39
es geht hier nicht um die Räder sondern um den Motor.

+1

Wenn "Psystar" Lizenzgebühr an Apple für Mac OS bezahlt hätte währe das Ding wahrscheinlich nicht so hochgeschaukelt worden. Auf der anderen Seite muss man sagen, hätte Apple Lizenzen für die Möchtegern-Mac vergeben?

Ich behaupte mal, eher nicht. Sonst haette Apple das sicher schon viel frueher gemacht.

psystar hat doch origninal-Lizenzen verwendet.

Die Software stammt von Apple. Apple kann selber entscheiden wo und wie die Software läuft. Wenn man die nutzen möchte, dann muss man nunmal mit den Vorgaben und Regeln einverstanden sein.

Ebenso ist es mit der PS3. Trotz Kauf einer PS3, darf man das Betriebssystem nicht verändern. Das steht in den Lizenzen.

Zu den beliebten Auto Vergleichen: Man kauft ja auch nen VW mit nem Motor von Porsche drin.

faktisch wird das oft getan - vw käfer - porsche motor.

Und da behaupten die Apple-Fans, Samsung würde nur kopieren. Das sieht doch viel mehr nach einer Kopie aus.

Muss man das jetzt verstehen?

+100

Herr lass es Hirn regnen!
Nicht Apple hat kopiert sondern "Psystar" weil Mac OS nicht von "Psystar" entwickelt wurde sondern von klugen Köpfen bei Apple und damit hat Apple das alleinige Verfügungsrecht was mit der Software passieren soll. Apple allein kann entscheiden wem es etwas verkauft oder nicht.
was "Psystar" mit der Hardware macht das ist Apple ziemlich egal solange es keine Kopie eines Appleproduktes darstellt. Denn darauf hat Apple dann auch einen Designschutz, der wird aber leider immer wieder durch Firmen gebrochen. Die Firma "Psystar" verkaufte vorkonfigurierte Hardwaresysteme mit einem geklauten Betriebssystem

geklaut ist es eben nicht. Die Software wurde völlig legal gekauft. Das Problem ist nur, dass Apple seine Software ungern auf anderen Rechnern laufen hat.

Psystar nennt es gekaufte Versionen. Kann es aber sein, dass Apple nicht OS X direkt verkauft hat, sondern die Lizenzen OS X zu nutzen? Mit der Lizenzbeschränkung auf der Nutzung auf Macs?

@ Gast 22:12: Wenn ich mich recht erinnere hat Psystar Lizenzen für Privatanwender gekauft. Da Psystar diese gewerblich weiter verkauft, erlöschen diese und werden so zu illegalen Lizenzen.

Wenn der Herr mal wieder Hirn regnen läßt, solltest du diesmal den Regenschirm zu machen.
Psystar hat die OSX-Lizens normal gekauft, da ist ja keiner nachts los gezogen und ist bei Apple eingebrochen.

Das Betriebssystem war nicht geklaut sondern gekauft. Und in den USA darf Apple bestimme was man mit dem von Apple gekauften Betriebssystem macht. In Europa nicht, deswegen geht auch Apple nicht gegen pearC vor, sonst würde nämlich hier ein Richter erklären was an Apples Lieferungsbedingungen noch so alles ungültig wäre.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.