Thin, Light, Always Connected

Notebook-Revolution: Apple plant das MacBook Pro Cloud

Es ist noch dünner, leichter und bekommt Anwendungen und Daten aus dem Netz: Das geplante MacBook Pro auf iCloud-Basis soll die Notebook-Welt revolutionieren. Das Streaming von Apps wird Apple so viel Kontrolle über die Inhalte geben wie nie zuvor.

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(Bild: Apple)
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Bisherige Ansätze zum Cloud Computing setzten fast ausschließlich auf den Browser, Googles Chrome OS kann nur Web-Anwendungen ausführen. Zwar gibt es vom Ego-Shooter bis zur Textverarbeitung schon alles in HTML und JavaScript, aber die Leistungsfähigkeit von Desktop-Anwendungen wird nicht erreicht.

Hier kommt das MacBook Pro Cloud ins Spiel: Das Thin-Notebook soll nur über eine kleine SSD verfügen, die als Zwischenspeicher dienen wird - ähnlich wie der Flash-Speicher vom Apple TV. Eine Festplatte oder große SSD ist unwahrscheinlich und dürfte auch nicht als externer Massenspeicher unterstützt werden. Gekaufte Anwendungen aus dem Mac App Store werden freigeschaltet und dann zum Cloud-MacBook gestreamt. Kleinere Anbieter wie Onlive haben es bereits vorgemacht und Microsoft Office sowie aufwändige PC-Spiele zum iPad gestreamt. Die konsequente Nutzung der Cloud könnte Apple in die Lage versetzen, noch vor ihrer Mac-Umsetzung PC-Spiele Cloud-MacBook-Besitzern zur Verfügung zu stellen. Sogar iOS-Apps könnten übertragen werden - da nur Video- und Sound-Ausgabe übertragen werden, hat Apple mehr Freiheiten denn je.

Eine Internet-Verbindung wird Grundvoraussetzung für das Cloud-Computing sein, daher stattet Apple das Cloud-MacBook als erstes Apple-Notebook überhaupt serienmäßig mit 3G- und 4G-LTE-Mobilfunk aus. Wenig Sorgen wirken sich MacBook-Besitzer über die iCloud machen müssen, die mit ihrer bekannten Zuverlässigkeit nun auch das App-Streaming übernehmen wird.

Neben Apples Software-Gruppen soll das Projekt intensiv von Bob Mansfield betreut werden. Dem Senior Vice President wird zukünftig der ehemalige Adobe CTO Kevin Lynch behilflich sein. Dieser soll auch die Kommunikation mit Adobe verbessern: Ein Cloud-Photoshop zum Start des Notebooks dürfte Zweifel an der Ernsthaftigkeit eines streamenden Notebooks zerstreuen.

Das neue Mitglied der MacBook-Pro-Familie soll die bestehenden Modelle zunächst nicht ersetzen, sondern ergänzen. Da weniger Rechenleistung lokal benötigt wird, kann Apple hier sparen und trotzdem ein Retina-Display einsetzen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte auch ein Wechsel auf den A7 erfolgen.

Samsung soll laut der Digitimes unverzüglich mit der Arbeit an einem Cloud-MacBook-Konkurrenten begonnen haben. Derzeit fertigen die Koreaner bereits eigene Chromebooks, aber diese dürften nach Vorstellung des Cloud-MacBooks veraltet aussehen. Wann die Cloud-Notebooks von Apple und Samsung ausgeliefert werden, steht noch nicht fest.

Update, 2. April 2013: April, April!

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iCloud ist 'ne feine Sache für jetzige Anwendungen und Synchronisation von Kontakten, Bildern, Musik, Filmen etc.
Aber einen kompletten Rechner auf dieser Basis aufzubauen widerspricht dem menschlichen Verhalten - wir wollen Dinge besitzen und sie unter Kontrolle haben. Bin skeptisch, ob das hinhauen wird.
Und das auch noch zum Apple Preis...

Da es sich nicht um ein Gerücht handeln soll: April, April

Selbst wenn es ein Aprilscherz ist, schlecht gemacht, ihr hättet euch wenigstens die Mühe machen können ein paar Pseudoquellen einzubauen.

Die Artikel sind seit einiger Zeit allgemein so schlecht geworden, dass man immer an einen schlechten Scherz denken muss. Egal ob 1. April oder nicht.

Wenn es mal bei Apple tatsächlich nur solche Cloud-Dinge gibt, dann bin ich wohl zurück bei windows. Und wenn es dort dann auch nur diesen Scheiß gibt, dann bei Linux.

Tja. Wenn das wirklich stimmen sollte, dann sollte Apple erstmal seine iCloud- Dienst aufwerten. Es muss also viel mehr an Funktionen dazu kommen und schneller werden.

Falls es ein Aprilscherz ist: Chapeau, ihr habt mich getäuscht!

Seit wann gibt es bei Mac Life so lange Artikel und mit so vielen Infos noch? Da stimmt doch etwas nicht.

Stimmt. Da hat sich einer richtig Mühe gemacht. Völlig untypisch!

Mir fiel sofort auf: Es fehlte das Wort "GERÜCHT", es fehlten die ewigen Konjunktive: "könnte", "würde", "hätte". Und wo bleiben all die Analysten?

Ich bin der Überzeugung, dass die Redaktion anhand dieses Artikels hoffentlich selbst gesehen hat, dass sie ansonsten nur Müll produziert. Immerhin ist der Artikel nicht voll mit Analysten und Gerüchten.

Und wer jetzt kommt mit: Ihr Heulsusen, dann schaut doch einfach nicht vorbei: Unsere Erwartungen sind eben nicht unter aller Sau und wir wollen die Redaktion auf die schlechte Qualität hinweisen.

Und jetzt kommt der eigentliche Witz. Obwohl Apple gar keine Smartwatch baut oder bauen will, und das ganze nur gerüchteweise rumgegangen ist, springt Samsung auf den Zug auf und will soon Ding bauen. Und jetzt wiederholt sich die Geschichte: obwohl Apple soon Geräte weder baut noch in der Planung hat, springt Samsung wieder auf den Gerüchtezug auf. HaHaHa .. ich lach mich kaputt. Aber war ja sowieso alles nur 1. April, und bis auf Samsung haben's alle gemerkt.

Der eigentliche Witz ist eher folgender:
Apple Smartwatch- Kopie von Sony Smartwatch & Pebble Smartwatch

Apple iCloud Notebook: 1 zu 1 Kopie des Chromebooks von Google.

Aber wenn Apple kopiert ist es ja ok, weil sie eh alles "viel besser" machen, nicht wahr? ;)
Muss die Welt eines Fanboys schön sein :)

Aprilscherz hin oder her, solange beispielsweise iTunes Match mir Hörspiele und Hörbücher mitten in die Musikalben setzt weil man bei Apple denkt das wäre ...ich begreif's nich' - wie dem auch sei - ich würde ich mir so'n Ding nicht holen, so richtig richtig läuft das nämlich immer noch nicht.

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