11,6 und 13,3 Zoll exklusiv mit SSD

Kompakt: Die neuen MacBook-Air-Modelle

Die magische 1000er-Preis-Marke ist geknackt von einem Unibody aus Aluminium. Die neuen MacBook Air*-Modelle wurden von Steve Jobs als „One more thing“ auf dem „Back to the Mac“-Event vorgestellt. Das 999 US-Dollar und Euro billige 11,6-Zoll-Gerät und das neue 13,3-Zoll-Modell sollen sofort verfügbar werden.

Von   Uhr

Sie werden die Hauptvorteile des iPads in Apples Notebook-Linie integrieren: Nach Öffnen sofort bereit, großartige Batterie-Laufleistung, erstaunliche Standby-Zeit, Flash-basierter Massenspeicher und keine mechanischen Laufwerke mehr. Dünn und leicht bedeute höhere Mobilität.

Das 1299 US-Dollar und Euro günstige, 17 Millimeter dünne Unibody-Gerät mit 13,3-Zoll-Display bekommt 1440 x 900 Bildpunkte spendiert, der kleine Bruder auf 11,6-Zoll-Diagonale mit 1366 x 768 Pixeln eine noch immer höhere Auflösung als Apples bisherige 13,3-Zoll-Notebooks. Festplatten werden nicht mehr verbaut, da SSD-Speicher schneller, leiser und zuverlässiger agiert. Dieser Flash-Speicher ist als 64- oder 128-GB-Variante im kleinen und in 128 oder 256 GB für das große Modell beworben. Die SSDs werden direkt auf der Hauptplatine integriert, um noch mehr Platz zu sparen.

Zum Thema Speicher fällt weiterhin positiv auf, dass der RAM nun nicht mehr nur wie bisher mit 2 GB sondern auch mit 4 GB zu haben ist. Eine zusätzliche neue Speicheranbindung findet sich im größeren 13,3-Zoll-Modell mit dem aus den aktuellen MacBook-Pro-Geräten bekannten SD-Karten-Steckplatz. Damit erhalten die neuen MacBook-Air-Modelle bisher unerwartete Konnektivität.

Was sich nicht mehr findet, ist die Klappe für die Anschlüsse. Direkt in beide Seiten des stärkeren, hinteren Geräteteils sind zwei, ja zwei USB-Ports, der Mini-Display-Port sowie der MagSafe- und Kopfhöreranschluss eingelassen. Natürlich bewirbt Apple an dieser Stelle den Mini-Display-Port als idealen Spielgefährten des hauseigenen 27"-LED-Cinema-Displays*.

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30 Tage halten die neuen MacBook-Air-Modelle mit einer Akkuladung im Standby-Modus aus. Drahtloses Surfen ist mit einer Ladung auf dem 13,3-Zoll-Gerät bis zu 7 Stunden lang möglich, 5 Stunden auf dem kleinen Bruder. Die aus den aktuellen 13,3-Zoll-Baureihen bekannte Grafikkarte Nvidia 320M ist in beiden Geräten genauso wiederzufinden wie der Core 2 Duo Prozessor, der im 13,3-Zoll-Modell wie beim Vorgänger mit 1,86 oder 2,13 GHz getaktet wird. Das 11,6-Zoll-Modell läuft mit 1,4 oder 1,6 GHz. Das Gewicht wird von Apple mit 1,06 kg beziehungsweise 1,32 kg angegeben.

Die eingebaute Videokamera, die beiden Modellen gemein ist, wird erstmals nicht mehr als iSight sondern als FaceTime-Kamera beworben. Das ist nur konsequent, da Steve Jobs ein paar Minuten vor der Präsentation des MacBook Airs die Beta-Phase von FaceTime auf dem Mac angekündigt hatte. Hiermit werden Videokonferenzen zum neuen iPod Touch* und iPhone 4 möglich. Ausgeliefert werden die neuen Geräte selbstverständlich mit dem aktuellen Mac OS X 10.6 Schneeleoparden und als erste Rechner mit vorinstalliertem iLife 11*. Dazu kommt der schicke USB-Stick zur Software-Wiederhestellung im Original-Apple-Design.

Kurze Zusammenfassung: Niedrigere Verkaufspreise, zwei Gerätegrößen und zwei RAM-Konfigurationen zur Auswahl, höhere Bildschirmauflösungen, bessere Grafikchips, doppelt so viele USB-Anschlüsse, keine Abriss-bedrohte Klappe mehr... Ob man dieses Notebook-Update einen vollen Erfolg nennen darf?

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Und was ist jetzt das tolle neue am MacBook Air was es nicht schon vorher gab? (Abgesehen vom 11,6 Zoll Modell und dem zusätzlichen USB Port)

Alter CPU und mal wieder ein Glossy-Display. Sieht gut aus, schön dünn und leicht. Aber unterm Strich, einfach nur schwach.

Eine Laufzeit von 5 Stunden (11 Zoll Modell) finde ich ehrlich gesagt ziemlich schwach.

Ähm leichter, dünner, vielleicht! Am besten du schaust direkt: http://www.apple.com/de/macbookair/ dann siehst du was alles noch erneuert wurde.

Schon vergessen: längere Akkulaufzeit, Flash-Speicher fest integriert und zu einem deutlich besseren Preis, SD-Slot, Höhere Bildschirmauflösung, Optimierung des Designs der Anschlüsse. Meiner Meinung nach keine Enttäuschung.

Ich persönlich kann dem neuen MacBook Air nicht abgewinnen außer vielleicht seine neue geringere Größe von 11,6". Es bietet in meinen Augen einfach zu wenig für seinen Preis. Es hat zwar eine lange Akkulaufzeit, und neuerdings einen zweiten zusätzlichen USB-Port aber ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage ich kann doch mehr für mein Geld erwarten als 1,4 bzw. 1,86 GHz, 256GB Speicher und eine Lange Akkulaufzeit. Ich meine die Prozessorleistung ist nicht gerade die Welt, der Speicher ist auch nicht gerade viel, zumal es sicher schwierig wird ihn zu erweitern, da das MacBook Air keine SSD's sondern nur Chipmodule nutzt die sicher nicht gerade günstig sind und es ist wieder einmal komplett verschraubt was ebenso das selbst tauschen des Akkus erheblich erschwert. Wenn ich nun den Preis von 999$ bis 1599$ der gebotenen Leistung dieses MacBooks gegenüberstelle kann ich dem Ganzen nicht wirklich viel abgewinnen.

..dass da nicht noch etwas mehr kam. Ich mein klar, die Größe ist für viele ein vorteilhafter Faktor. Aber für 999USD bin ich mehr als etwas enttäuscht. Und das ist das günstigste Modell.
Mich konnte das nicht überzeugen.

befindet sich ein "Laufwerk zur Softwarewiederherstellung" im Karton. Ob es sich dabei um das bisher separate verkaufte Laufwerk handelt?

Zur Sowftwarewiederherstellung wird ein USB-Stick beigelegt,keine CD!

Passt da jetzt ein stecker für ein mikro rein oder ist das schon das mirkro?

Liebe Deutschen Kollegen, ich muss euch bedauern dass ihr für euer neues Macbook Air 999€ bezahlen müsst. In meinem Store ( luxemburg ) bezahl ich nicht einmal 960€. Danke Apple dass du an uns "kleinen" Länder denkst. an euch Deutschen schlag ich vor kommt einen Tag nach Luxemburg und kauft euch dann das neue Macbook.
ps: andere Apple Produkte sind bei uns deutlich billiger.
Euer EchOch04

Ich muss den meisten meiner Vorredner zustimmen. Sehr dünn, das Ganze. So dünn wie mittlerweile Steve und die Airbooks ist auch das Preis/Leistungs-Verhältnis. Hier hat Apple offensichtlich immer noch nicht dazugelernt. Und möge mir bitte keiner mehr mit dem kindischen Automarken-Vergleich kommen. Die Zeiten haben sich geändert und Apple ist gerade dabei, seinen Ruf als ernstzunehmenden Computer-Hersteller zu verspielen. Oder sieht sich die Firma vielleicht gar nur mehr als Teilzeit-Computer-Hersteller?

Scheint nur ein USB Stick zu sein:
http://www.apple.com/de/macbookair/specs.html

hängt mir auch zum Hals raus.

Das "Laufwerk" zur Softwarewiederherstellung ist ein USB-Stick, musst mal auf Apple.de beim MacBook Air nachschauen, da siehst du den ;)

achtung.... es ist ein speicherstick zur wiederherstellung mitgeliefert!!

wär doch zu schön wenn wirklich das externe laufwerk dabei ist :P

Was Leichtes für Zwischendurch - ich bin begeistert, die Fingerabdrücke beim Pad sind einfach nur unerträglich. Apple hat mich seit langem mal wieder richtig positiv überrascht...

Das erste Netbook von von Apple - die Erde hört sich auf zu drehen...

Congrats Apple!

Lange Zeit wurde dem 12 Zoll Formfaktor von iBook und Powerbook nachgeweint und jetzt wird gejammert über ein bezahlbares kleines Notebook mit OS X! Ihr habt doch die Wahl. Es gibt Macbooks satt - 13zoll, 13zollpro, 15 und 17zollpro und jetzt eben auch was portables kleines mit technisch bedingt geringerer Leistung.
Ihr werdet sehen: einmal angefasst, will man so ein Air gar nicht mehr loslassen.
Also freut Euch doch ein bisschen über diese beiden Kunstwerke, auch wenn 128GB beim kleinen Air nicht dolle ist, es muss eben machbar und bezahlbar bleiben.

gähn, das übliche gemecker :) hey, freut euch doch: eeeendlich was wirklich kleines!

... gibt es nun mal nicht! Und wer das immer noch nicht schnallt, sollte sich vielleicht mehr in der Landwirtschaft betätigen, als ständig abzumeckern, dass "Apple meinen Wunsch aber nicht erfüllt hat..."

Mal ehrlich: Wer sich das Air kaufen will, um zu zocken oder auch nur Photoshop oder ähnliches zu arbeiten, hat den Einsatzzweck komplett verfehlt!
Das Gerät ist spitze (speziell das kleine) um es dabei zu haben und im Gegensatz zum iPad doch einen Arbeitsrechner einzustecken um den ganzen Reise-Business-Kram zu erledigen.

Wem das nicht passt: der soll sich halt ein macbook kaufen - entspricht wohl eher der preiskategorie! air = ein stück luxus und luxus kostet geld. punkt.

Danke Apple.

... Günstiger nur in den Augen von Apple. Für 350-400 kriegt Mann/Frau mittlerweile netbooks in gleicher Grösse mit doppelter Akkulaufzeit.. Eine fest verbauter Akku macht vielleicht noch Sinn, aber Speicherchips auf dem Mainboard? Fällt einer aus muss bestimmt das komplette Logicboard getauscht werden. Gut das Apple da noch den Careplan gegen Aufpreis hat um die sehr kurze Garantie von einem Jahr zu verlängern.. Und wer bitte lässt seinen Rechner 30 Tage im stand by?

Beim Lesen der Kommentare habe ich einige Leute angetroffen, die sich über den Preis von 999€ beschwert haben. Ich leugne nicht, dass es Laptops bei Aldi z.B. für viel weniger Geld (so um die 2-300€) gibt.
Aber jetzt überlegen wir mal, wie sich der Preis zusammensetzt...
Die Discounter sind in einer Preishetzjagd und wollen Produkte so billig wie möglich anbieten. Dazu benutzen sie verschiedene Strategien:

1. Gehäuse(!): Habt ihr jemals einen Aldi-PC (o.ä.) gesehen, der kein Plastikgehäuse hat. ich gehe sogar so weit und sage, dass fast jeder vorgebaute Laptop der niederen Preisklasse unter 1000 € ein Plastikgehäuse hat. Bei Macs kommt ganz schön viel Aluminium zusammen, dass auch nicht gerade billig ist.

2.Software: Kauft man sich einen Computer, gibt es gleich dazu "praktische" 30-60-Tage-Trials vorinstalliert. Virenprogramme, Office, usw.
Natürlich installieren die Computerhersteller diese Software nicht zum Spaß auf den Systemen.
Die Softwarehersteller geben das Geld her, um später wieder Gewinn herausschlagen zu können!
Als direkte Folge davon ergibt sich, dass die Laptops noch billiger werden, damit die Hardwarehersteller ohne Verlust mehr verkaufen können.

(Fast) Jeder Windows-PC stirbt einen langsamen Tod. Schon von Anfang an mit den Trials hat der Computer eine Bürde zu tragen. Dazu kommen schlecht deinstallierte Software, schlechte Systempflege, Spyware, Malware, Trojaner, Würmer, die das System entweder ausbremsen oder gleich ausschlachten.
Ich sage damit nicht, dass JEDER PC dazu verdammt ist, aber man muss schon viele, viele Jahre Erfahrung und VIEL ZEIT aufbringen, um das System auf Trab zu halten.
Es kommen bestimmt antworten von wegen "Mein Windows 7 läuft aber perfekt ohne Probleme". Dann erst einmal herzlichen Glückwunsch, aber meist läuft dein Windows 7 ein halbes Jahr bis zur nächsten Formatierung perfekt.
Auch gibt es die Alternative von den Nutzern, die ihren Computer so wenig benutzen, dass sich auch nichts ansammelt.

4.Hardware: Hardware ist nicht gleich Hardware. Zwar glänzen Aldi-PCs mit NVidia-Grafikkarten oder -chips, aber wenn es z.B. um RAM geht, der unbekannte, hohe, Kostenfaktor, dann nehmen die Hersteller meist die billigste Alternative. Ich will nicht leugnen, dass Apple diese Strategie auch verfolgt, aber hier geht es darum, wie die Aldi-PCs auf ihren niedrigen Verkaufspreis kommen.

Fazit: Auf dem ersten Blick bietet Apple ein schlechtes P/L-Verhältnis, aber auf dem zweiten Blick sieht man, was für Vorteile das iLife-Paket und das funktionsreiche OS mit sich bringen.
Auf der anderen Seite die Aldi-PC's aber sind schlecht in der Materialqualität (=sprich z.B. schnelle Gehäusebrüche), Softwaremäßig eine leere Hülle (Trials, Office muss dazugekauft werden (jetzt kommt mir nicht mit OpenOffice u.a.)) und sind sehr zeitaufwändig in der Systempflege.
Denkt noch einmal darüber nach, bevor ihr blind etwas schreibt...

cheers

Tenzing

Such doch mal was vergleichbares bei der pc-Konkurrenz. Mit SSD, mit vergleichsweise hochauflösendem Display, mit dem Gewicht. das wird zum dem Preis nicht einfach ...

Wie will Apple den Heimcomputer-Markt erobern, wenn 999,- Euro für ein NETBOOK ohne Kartenlesegerät und mit gerade mal 5 Stunden Akku-Kapazität doppelt so viel bezahlt werden muss, wie für ein vergleichbares Gerät der Konkurenz. Bei 750,- Euro hätte ich gesagt OK, der Preis ist noch immer hoch, dafür habe ich aber eine top Verarbeitung und das beste OS der Welt.

ist mittlerweile recht beliebig geworden. Viele andere Hersteller haben auch eine gute Qualität, kosten aber im Schnitt etwa nur die Hälfte. Und ein vergleichbares Gerät mit vergleichbarer Qualität ist in jedem Kaufhaus für 400 bis 500 Euro zu haben.
Und wen zum Henker interessiert es, ob das Gehäuse aus einem oder zwei oder 1000 Stücken in einem asiatischen Lohn-Dumping-Land zusammengeschraubt worden ist?
Übrigens:ILife und iWorks oder wie das jetzt heißt, "san a rechter Schmarrn", wie man in Bayern sagt, das braucht auch kein Mensch.

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