Nach T-Mobile-Smartphone zukünftig auch in Autos und im Wohnzimmer?

Google Android: Nicht nur für Handys

Bereits letzte Woche kündigte sich ein erstes fertiges Produkt mit Googles Handy-Betriebssystem "Android" an. Auf der Pressekonferenz von T-Mobile präsentierte sich das G1 des Rosa Riesen und HTC (beide in der "Open Handset Alliance") dann auch gleich als ein ganzes Smartphone mit vollständiger QWERTY-Tastatur.

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Mit dem ersten effektiv auf dem Markt befindlichen Gerät mit Googles Handy-System wollte man sich offenbar hohe Ziele setzen: mit einer erdrückenden Funktionsvielfalt und der nahtlosen Integrierung der wichtigsten Google-Dienste. Und nach einschlägiger Meinung soll die Eroberung des Smartphone-Sektors noch lange nicht Ende der "Karriere" des Android-Systems sein.

Der Funktionsumfang des T-Mobile G1 kann sich tatsächlich auch ganz unabhängig vom Betriebssystem sehen lassen: WLAN, UMTS mit HSDPA-Unterstützung sowie - für die langsameren GPRS-Netze - dem Beschleuniger EDGE, eine 3-Megapixel-Kamera, ein Gigabyte integrierter Speicher mit Erweiterungsmöglichkeit per SD-Karte sowie der Zugang zu Googles virtuellem Einkaufsladen für Android-Programme und zu Amazons Musik-Downloaddienst. Softwareseitig läuft auf dem G1 natürlich die frisch fertiggestellte erste Version des Android-Systems, die so gut wie alle populären Google-Dienste in prominenter Weise auf das Smartphone bringt.

Was von manchen in Sachen Bedienung als simpler Nacheiferungsversuch von Apples iPhone verstanden wird, könnte nach Ansicht anderer allerdings eine glorreiche Zukunft bevorstehen. Dem Chief Marketing Officer von Wind River Systems, John Bruggeman, zufolge könnte das Google-System zukünftig auch Einzug in Autos und in das viel umworbene Wohnzimmer halten - möglicherweise bereits im kommenden Jahr. Das enorme Potential dieses Systems zeige bereits das nun vorgestellte G1 - einen genaueren Blick auf jene Funktionen findet man dazu etwa bei Engadget.

Laut dem zugehörigen Werbespot (Video) mache genau dieses Potential das G1 um einen solch bedeutenden Faktor besser als alle andern Mobilelefone, dass sich dieser Vorsprung nur durch grammatikalisch sehr kurios anmutende Wörter wie "smarterer", "connecteder" und "funnerer" beschreiben lässt (siehe Video). In den USA ist das Google-Fon mit einem Zwei-Jahres-Vertrag bei T-Mobile für 179 US-Dollar, vertragsfrei für 399 US-Dollar zu haben. Anfang November soll es das "funnerer" Mobiltelefon auch in Großbrittanien geben und erst Anfang nächsten Jahres wird die Google-Innovation mit Hilfe von T-Mobile auch in Deutschland, Österreich, Tschechien und den Niederlanden Einzug halten dürfen.

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So eine aggressive Werbung!

Das Ding lässt sich über 3 Teile Steuern: Bildschirm, Tastatur und extra Tasten unterm Bildschirm!

Und das iPhone? Nur der Bildschirm.

ich finde es äußerst intressant und vom design her kein schlechtes gerät auch vorher nen kleinen test im tv drüber gesehen.. wenn man dazu noch ne gute datenflat bekommt mit evt. sogar multisim zum surfen am laptop würde ich mir dieses ding ohne umschweife zulegen..!

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