Teuer, unkomfortabel und fehlerbehaftet

FaceTime: Streit um Videochat-Patente kostet Apple monatlich 2,4 Millionen US-Dollar

Der Patentstreit mit VirnetX für die FaceTime-Technologie wird für Apple teurer als erwartet: Nicht nur, dass Apple eine Strafzahlung von 386 Millionen US-Dollar leisten musste - die Abänderungen in der Software und an den Servers kostet Apple zusätzlich jeden Monat nochmals 2,4 Millionen US-Dollar.

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Apple sucht aktuell noch nach Alternativen, um für FaceTime Lösungen ohne VirnetX-Patente für die VPN-Verbindungen anbieten zu können. Der derzeit genutzte Umweg, den Apple anbietet, ist zum einen umkomfortabler für den Nutzer, und soll zum anderen laut neuen Erkenntnissen auch deutlich teuerer sein. Apple muss monatlich 2,4 Millionen US-Dollar zusätzlich aufgeben, um den Forderungen aus dem Rechtsstreit mit VirnetX nachzukommen. Dazu führen die Änderungen in der Software zu Fehlern, sodass es immer häuftiger Berichte über Probleme mit dem Dienst gibt.

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Arstechnica blässt mal eben die Behauptungen des VirnetX-Investors Jeff Lease ohne zusätzliche Verifizierung zum Fakt auf und Maclife quatscht das einfach so nach. Kolportage vom feinsten. Tzzz...
Bessere Infos zum Thema hier.
http://appleinsider.com/articles/13/08/30/apples-facetime-workarounds-for-virnetx-patent-suit-causing-complaints-costs-24m-per-month

PS. Der eigentliche Rechtsstreit ist übrigens längst noch nicht abgeschlossen, was bedeutet, dass Apple bisher keine "Strafzahlung von 386 Millionen US-Dollar leisten musste".
Nichts zu danken, Frau Dressler.

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