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eBook abgelehnt

Apple lehnt Buch mit Links auf Amazon Store ab

Seth Godin ist Unternehmer und Buchautor, aber mit seinem neuen Werk, dem Manifest "Stop Stealing Dreams" scheiterte er an der eBook-Prüfung von Apple. Doch es liegt nicht an schlüpfrigen Inhalten, sondern an Verweisen auf andere Bücher im Amazon Store. Dies missfiel Apple.

Sie verwiesen allerdings nicht auf den Kindle Store, sondern auf Hardcover-Ausgaben der Bücher. Godin selbst kritisiert nun die eBook Stores von Amazon und Apple: Sie sollten besser nicht den Inhalt der Bücher kontrollieren, schließlich verweigere Bing auch nicht den Dienst, wenn nach Google-Dokumenten gesucht wird. YouTube blockiert auch keine Videos, in denen für Vimeo geworben wird.

John Gruber stellt indes einen anderen Vergleich auf: Würde Barnes & Noble ein Buch vertreiben, welches Gutscheine für Bücher eines anderen Buchhändlers enthält?

Letztlich hätte es auch eine Quellenliste ohne Verlinkung oder mit Verweis auf den iBookstore getan (die meisten sind dort auch erhältlich). Das Manifest ist übrigens kostenlos auf der Website des Autors erhältlich und enthält in jeder Fassung zwölf Links auf den Amazon Store. Aber selbst wenn Godin nicht an Publicity (er ist Bestseller-Autor) oder Geld (das Manifest ist kostenlos) interessiert war, dürfte er nun ein Thema für sein nächstes Manifest oder Buch haben...

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Richtig so. Ich fände es auch seltsam, wenn ich bei Amazon auf den iBook-Store verwiesen werde oder wenn man mich in der Myerschen zur Konkurrenz verweist.

sehe ich genauso !

Am besten noch iTunes bei Windows fest vorinstallieren, und statt den Internet Explorer, findet man dort Google Chrome wieder. ;)

Wäre wirklicher Schwachsinn. iTunes ist unter Windows absoluter Mist. Und Google Chrome würde ich auf keinen Rechner lassen. Schon eher Firefox oder Opera.

Is doch wurscht!

Das ganze Web ist doch fast ein einziger Amazon-Link.
Egal was man man eingibt, man landet fast immer, mehr oder weniger, bei ebay, facebook, twitter oder amazon.
Web 2.0 sucks.

Seitdem der Apfel schwarz geworden ist, gibt es doch keinen Zweifel mehr daran, dass Apple von Freiheit, insbesondere von Presse- und Meinungsfreiheit nicht viel hält.

Aber schon Schneewittchen ist einem verführerischen Apfel zum Opfer gefallen, allen Warnungen zum Trotz...

Nur weil Apple die Konkurrenz nicht unterstützt, siehst dies gleich als Kastration der Presse-/Meinungsfreiheit?

Ohman ...

Wenn etwas aussieht wie eine Ente, läuft wie eine Ente und quackt wie eine Ente, dann ist es sicher kein Huhn!