Wired-Inhalte für inexistentes Tablet-Gerät in Arbeit

Was Verleger für das iTablet planen

Es ist wirklich erstaunlich, was ein ausgedehntes, immer wieder hervorgehobenes Schweigen aus Cupertino in der Welt alles auslösen kann. Da werden Aktienkurse korrigiert, Schutzhüllen mit Kamera-Öffnungen produziert und Verleger denken sogar über neue Formate ihrer Publikationen nach. Peter Kafka berichtet für All Things Digital von den Herausgebern des Wired-Magazins, die bereits für das iTablet planen.

Von   Uhr

Condé Nast ist für die Herausgabe des Magazins verantwortlich und hat offenbar schon jetzt sehr genaue Vorstellungen, wie sich neue Gerätschaften positiv auf die Gewinne auswirken könnten. Dabei arbeite man bereits mit Adobe und Hewlett-Packard zusammen. Apple selbst, so betont Condé-Chef Chuck Townsend, halte sich bedeckt. „Die sprechen mit niemandem öffentlich“. Der Software-Gigant Adobe sei gerade damit beschäftigt, diverse Publishing-Applikationen auf Basis der AIR-Plattform zu entwickeln, die das Erstellen und Konsumieren von Inhalten auf Tablet-Rechnern erleichtern.

iPhone-User und andere „digitale Kunden“ sollen in den vollen Genuss aller Inhalte der Print-Version kommen. Zusätzlich könnten natürlich Videos und die Verbindung zu sozialen Netzwerken integriert werden. Selbstverständlich denke man auch hier über ein Abo-Modell nach. Wenn sich dann auch noch das zuständige nationale Gremium davon überzeugen lasse, dass die Online-Verkäufe denen im echten Leben entsprechen, hätte man mit einem Schlag sämtliche Verluste, die das Web die Print-Welt koste, wett gemacht.

Sobald nämlich die digitalen den analogen Publikationen formell gleich gestellt werden, darf Condé für Werbeflächen in beiden Bereichen eine gleich hohe Gebühr verlangen. In Verbindung mit den deutlich geringeren Publikationskosten für Online-Zeitschriften könnte die Branche damit vor der alles vernichtenden Flutwelle des Web-Publishing gerettet werden. All dies setze jedoch voraus, dass die Kunden ebenfalls mitspielen. Sie müssten für Inhalte bezahlen, welche für Geräte konzipiert sind, die noch überhaupt niemand besitzt.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Was Verleger für das iTablet planen" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Inhalte haben die Anbieter genug. Es ist doch nur noch eine Frage der Komprimierung und Verbreitung durch den ITS. Wenn Cupertino nicht ganz auf den Kopf gefallen ist (und dann davon gehe ich aus das sie das nicht sind) verdienen sie auch an den Zeitschriften die man darüber verkaufen mit (iPhone Apps machen es doch vor!) Alle meine PDF Tutorials sind schon Tablett bereit. Innerhalb von 4 Stunden habe ich alle meine VTWs erneut durchkomprimiert und kann sie im Quicktime Format den Tablett Kunden zum Kauf über den ITS anbieten.

Hier das Ding kommt bestimmt interessanter MSNBC Nachrichten Beitrag bei youtube.com

http://www.youtube.com/watch?v=sMAPnxEnJ2A&NR=1

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.