Frechheit siegt?

Spekulanten nutzten iPhone-4-Engpass in China aus

Auf nebenstehendem Foto hatten die Mitarbeiter der chinesischen Apple Stores das begehrte iPhone 4 noch fest im Griff. Wem sie die Geräte in die Hand gegeben haben, wurde bislang bei Verkauf nicht nachgefragt, solang die Kasse stimmte. Spekulanten, Schwarzmarkthändler, Abzocker eben hatten Hochsaison.

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„Willst Du ein iPhone 4 kaufen? Komm mit.“, wurden enttäuschte Besucher des Flaggschiff-Apple-Stores in Peking auf der Straße vor dem Geschäft angesprochen. Enttäuscht waren sie, weil sie im Laden kein iPhone 4 bekommen hatten, und das Angebot stammte von den direkt dafür Verantwortlichen. Apple hatte keine Stückzahlbeschränkung pro Kunde für die iPhones ausgesprochen, so dass organisierte Spekulanten große Bestände aufkaufen konnten. Selbst zu Rangeleien in den Warteschlangen soll es gekommen sein.

Vor die Wahl gestellt, ein originalverschweißtes iPhone 4 mit 10 Prozent Aufpreis von einem zwielichtigen Abzocker im Hintergässchen zu kaufen oder eine Bestellfrist im Apple Store abzuwarten, müssen wohl genug Kaufwillige dem Charme der sofortigen Verfügbarkeit erlegen sein. Die in China ausgelieferten iPhones sind ab Werk ohne Netlock und besonders beliebt. Mittlerweile dürfen Kunden in chinesischen Apple Stores nur je ein iPhone 4 kaufen, das noch an der Theke ausgepackt und aktiviert wird.

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