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iPhone-Diebstahl lukrativer als Drogenhandel

Apple hat mit dem iPhone „Süchtige“ herangezogen, die nicht eine Minute ohne ihr iPhone sein können. Kein Wunder, dass der iPhone-Diebstahl für Kleinkriminelle inzwischen lukrativer sein kann als der Drogenhandel, so behauptet der Polizeichef von San Francisco. 

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Wie der San Francisco Examiner berichtet, soll der iPhone-Diebstahl mittlerweile lukrativer sein, als das Dealen mit Drogen. Auf dem Schwarzmarkt bringt ein iPhone um die 100 US-Dollar und selbst mit der „Gute-Samariter-Methode“ lässt sich mehr verdienen als mit dem Verkauf von Crack.

Der gute Samariter ist nur Trick, den die Banden – längst haben sich die Diebe in Teams zusammengeschlossen – einsetzen. Dabei verfolgt ein mutmaßlich ehrlicher Mensch seinen Komplizen, den iPhone-Dieb, und bringt das gestohlene iPhone dem Besitzer zurück. Mit der Bitte um 20 US-Dollar als Dankeschön. Leicht verdientes Geld, meint San Francisco-Polizeichef Greg Suhr. Und risikoloser obendrein.

Eine weitere beliebte Methode ist es, so der Polizeichef, jemandem, der mit seinem iPhone telefoniert oder spielt, das Gerät aus der Hand zu schlagen, es zu schnappen und wegzulaufen. Versucht der Bestohlene, den Dieb zu verfolgen, so versperrt oft ein Komplize „unabsichtlich“ den Weg.

Schützen kann man sich, indem man auch beim Telefonieren seine Umgebung im Auge behält. Ob die angekündigte Activation Lock-Funktion in iOS 7 die iPhone-Diebstähle reduzieren wird?

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