Da ist Bewegung drin!

iPhone 5s: 5 exzellente (Fitness-)Apps für den M7-Coprozessor

Neben dem Fingerabdrucksensor Touch ID ist der so genannte M7 Coprozessor eine der wichtigsten technologischen Neuerungen im iPhone 5s. Er wertet beständig Bewegungsdaten aus, stellt diese kompatiblen Apps zur Verfügung und schont dabei sogar die Batterie. Wir stellen tolle Fitness-Apps mit M7-Unterstützung vor.

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Wie die Bezeichnung „Coprozessor“ schon andeutet, ist der M7 dem Hauptprozessor A7 im iPhone 5s zur Seite gestellt und nimmt diesem bestimmte Aufgaben ab. So erfasst er beständig die Daten von Beschleunigungssensor, Gyroskop und Kompass. Der M7 kann dabei zwischen verschiedenen Bewegungstypen unterscheiden, indem zum Beispiel Beschleunigungswerte mit den Daten über Rotationsgeschwindigkeiten kombiniert werden. Letztere helfen unter anderem dabei, besser zwischen den Aktivitäten Laufen und Radfahren zu unterscheiden. Entwickler können mit ihren Apps mit Hilfe des Core Motion Frameworks auf die erhobenen Daten zugreifen. Über die Methode „CMStepCounter“ lassen sich zum Beispiel die mit iPhone zurückgelegten Schritte in einer App anzeigen. Installiert man eine entsprechende App zum ersten Mal und startet diese, kann es dabei sein, dass diese bereits die zurückgelegten Schritte aus den letzten Tagen anzeigt, ohne dass die App hier schon verwendet wurde. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das iPhone 5s beständig die Schritte zählt, auch wenn aktuell keine App auf diese Funktion zugreift.
 

Schont den Akku

In älteren Geräten als dem iPhone 5s wird die Aufzeichnungen der Sensordaten des iPhones noch vom Hauptprozessor übernommen. Dieser kann sich nicht in den Ruhezustand begeben, solange eine App auf diese Daten zugreifen will, wodurch die Akkulaufzeit dramatisch reduziert wird. Wer kennt das nicht? Nutzt man eine App wie Moves beispielsweise auf dem iPhone 4S, um seine zurückgelegten Wegstrecken zu erfassen, neigt sich die Batterieladung in Windeseile gen Null. Durch die Tatsache, dass Apple die entsprechenden Aufgaben nun an den M7 ausgelagert hat, wird dies vermieden. Der Coprozessor ist in der Lage, sehr energieeffizient im Hintergrund zu arbeiten. Apple hat den M7 Coprozessor dabei übrigens nicht nur in das iPhone 5s, sondern auch in das iPad Air und das neue iPad mit Retina-Display integriert.

Kann noch mehr

Neben der Tatsache, dass Apple mit dem M7 logischerweise eine neue Welle von Fitness-Apps initiiert hat, nutzt das iPhones 5s die Daten des Coprozessors auch, um das Benutzererlebnis im Alltag zu verbessern. So schaltet die Maps-App beispielsweise automatisch von der Schritt-für-Schritt-Navigation für Autofahrer in die Navigation für Fußgänger um, wenn man das Auto abstellt und zu Fuß weitergeht. Darüber hinaus versucht sich das iPhone 5s nicht beständig mit WLAN-Netzwerken zu verbinden, wenn es bemerkt, dass man sich im Auto fortbewegt und schont dadurch ebenfalls den Akku. Zu guter Letzt gibt Apple an, dass automatisch Netzwerk-Pings reduziert werden, wenn das iPhone längere Zeit nicht bewegt wird – zum Beispiel während man schläft –, wodurch die Batterielaufzeit des iPhones natürlich auch verlängert wird.

Fazit

Der M7 Coprozessor ist eine echte Bereicherung für das iPhone 5s und hilft, das Smartphone-Erlebnis für den Anwender noch weiter zu individualisieren und damit bedeutsamer zu machen. Auch ist vorstellbar, dass er eine große Bedeutung für kommende „Wearable“-Geräte von Apple, wie zum Beispiel eine iWatch, haben könnte. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, wenn man so will, die Tatsache, dass Apps nun noch mehr Nutzerdaten erfassen können, und eine Verwendung dieser Daten nicht unbedingt kontrollierbar bleibt. Nicht wenige Fitness-Apps bieten logischerweise auch die Erstellung von Konten an, in den auf Wunsch die erfassten Bewegungsdaten mit anderen personalisierten Daten wie Alter, Gewicht, Geschlecht und Körpergröße kombiniert werden.

(Fitness-)Apps für das iPhone 5s

1. Moves

Die Moves-App ist sehr übersichtlich aufgebaut und erkennt automatisch verschiedene Bewegungsaktivitäten wie Laufen oder Fahrradfahren, für jede Aktivität kann darüber hinaus der geschätzte verbrauchte Kalorienverbrauch angezeigt werden. Auf die Genauigkeit der Nachverfolgung lässt sich zugunsten eines Energiesparmodus verzichten. Ist dieser aktiviert, werden zum Beispiel Schritte in Gebäuden nur auf dem iPhone 5s erfasst. Über „Verbundene Apps“ lassen sich die von Moves aufgezeichneten Daten auch in einigen weiteren Apps verwenden. Gewährt man der App Zugriff auf die Ortungsdienste, wird der örtliche Verlauf von Bewegungsaktivitäten in einer Storyline dargestellt.

Preis: 2,69 Euro

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Wie kann man in Moves einen neuen Benutzer anlegen?

Wenn ich die neu gekaufte App starte, verlangt sie eine E-Mailadresse und ein Passwort. Ich finde aber keine Möglichkeit ein Benutzerkonto neu anzulegen und kann die App deshalb nicht benutzen.

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