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Flappy Tappy Fly Bird

Flappy-Bird-Klone machen ein Drittel aller neu veröffentlichten Spiele aus

293 neue iOS-Spiele erschienen seit gestern im App Store und alleine 95 davon sind Flappy-Bird-Klone oder stark von dem Spiel inspiriert. Einige davon enthalten auch "Flappy" im Titel - Apple macht also ganz offensichtlich nicht ernst im Kampf gegen die Flut an Flappy-Bird-Spielen.

Mit der bekannten Flappy-Bird-Spielmechanik fliegt in den Klonen so ziemlich alles: Autos, Justin Bieber, Würmer, Katzen, UFOs oder Hipster. Zum Teil werden Klone wieder geklont, obwohl schon Flappy Bird selbst kein neues Spiel war. Ein Großteil davon dürfte zwar sang- und klanglos im App-Store-Bodensatz untergehen, aber auch mit geringen Einnahmen dürften diese "Entwickler" noch Gewinn machen.

Denn ihnen wird das Erstellen von Flappy-Bird-Klonen sehr einfach gemacht: Tutorials zeigen auch dem unbegabtesten Programmierer, wie ein solches Spiel entwickelt wird. Flappy Bird ist also für einige Entwickler zu einer Art "Hello World" geworden, mit dem Unterschied, dass Apple ein "Hello World" wohl nicht in den App Store lassen würde, einen Flappy-Bird-Klon hingegen schon.

Für viel Aufsehen sorgten die überarbeiteten App-Store-Richtlinien bei ihrer Veröffentlichung, denn dort spricht Apple davon, dass "ernsthafte Entwickler" nicht mit schnell zusammengeklickten Amateur-Apps konkurrieren wollen. Die "Amateur hour" sei vorbei, wenn zu viele ähnliche Apps schon im App Store seien, werde man neue ablehnen.

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