Japan

Apple dominiert japanischen Mobiltelefonmarkt im ersten Quartal

Während Apple in Ländern wie China und Indien kämpfen muss, ist der japanische Markt fest in Apple-Hand: Im ersten Quartal 2014 hatte der iPhone-Hersteller einen Marktanteil von über 36 Prozent, mehr als Sony, Samsung und Sharp zusammen.

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(Bild: Apple)
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Gut verkauft hat sich das iPhone in Japan schon länger und sorgte für Bewegung bei den drei großen Providern: Softbank, lange Exklusivvertrieb für das iPhone, gewann viele Neukunden hinzu. NTT DoCoMo versuchte hingegen vergeblich, mit hochwertigen Android-Telefonen Kunden zu halten. Die Nummer 1 auf dem japanischen Markt ist DoCoMo allerdings noch immer.

Eben diese Nummer 1 bietet seit September auch das iPhone an und verteilt das iPhone 5s wie die Konkurrenten Softbank und KDDI ohne Aufpreis bei Abschluss eines Vertrags. Bei DoCoMo sind mehr als 40 Prozent der verkauften Geräte iPhones gewesen. Letzten Oktober erreichten das 5c und 5s zusammen einen Smartphone-Marktanteil von 76 Prozent.

Hinter Apple folgen Sharp und Sony mit 13, beziehungsweise 12,3 Prozent Marktanteil im ersten Quartal. Samsung liegt auf Platz 6 mit 5,7 Prozent. Die japanischen Hersteller profitieren traditionell von der engen Zusammenarbeit mit den Mobilnetzbetreibern, welche die Telefone unter ihrer eigenen Marke verkaufen. Mögen Fujitsu und Sharp außerhalb Japans keine Rolle mehr spielen - im Heimatland haben sie noch einen Absatzmarkt.

Spannend wird die Entwicklung der Marktanteile nach Einführung des nächsten iPhones, schließlich konnte sich das "kleine" iPhone bisher gut behaupten. Allerdings sind auch in Japan die Smartphones nicht generell kleiner, ein "Mini-Smartphone" wie das Aquos Phone Xx mini hat immer noch ein größeres Display als das iPhone 5s.

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