Apple bestätigt Probleme mit iMessage, verspricht Software-Update | Mac Life

Quelle: https://www.maclife.de/iphone-ipod/iphone/apple-bestaetigt-probleme-mit-imessage-verspricht-software-update

Autor: Nadine Juliana Dressler

Datum: 22.05.14 - 20:10 Uhr

Apple bestätigt Probleme mit iMessage, verspricht Software-Update

Apple hat gegenüber dem Online-Fachmagazin Recode bestätigt, dass das Unternehmen an einem Software-Update arbeitet, um ein Problem mit iMessage zu beheben. Am Wochenende war bekannt geworden, dass es mehrere Klageeinreichungen gibt, die Schadensersatz aufgrund einer gestörten Nachrichten-Übertragung durch Apples SMS-Ersatzsystem iMessage fordern. Der Fehler soll seit 2012 bestehen, aber mit einer serverseitigen Änderung erst in diesem Jahr zugenommen haben, sodass immer mehr Nutzer darunter leiden.

Apple bestätigt nun nochmals die Probleme mit iMessage, die bei einigen Nutzern auftreten, die von iOS zu Android wechseln. Bisher kümmerte sich der Apple-Support mit einer extra Hilfe-Seite um die Nutzer, die nach dem Wechsel von einem iPhone zu einem Android-Phone plötzlich Probleme mit nicht ankommenden Nachrichten über iMessage rumplagten. 

Auf Nachfrage gab Apple nun bekannt, dass man an dem Problem arbeite. Erst vor kurzem soll es eine Aktualisierung der Software gegeben haben, die genau das Problem adressierte. Es handelte sich dabei um einen serverseitigen Fehler in Apple iMessage:

“We recently fixed a server-side iMessage bug which was causing an issue for some users, and we have an additional bug fix in a future software update. For users still experiencing an issue, please contact AppleCare.”

Apple verspricht darüber hinaus ein Software-Update, mit dem alle Probleme restlos beseitigt werden sollen. Zudem soll in Zukunft die Telefonnummer nicht mehr "gekappert" werden können von dem iOS-iMessage-System. Damit soll verhindert werden, dass durch einen Betriebssystemwechsel wie in den vorliegenden Fällen vom iOS zu Android nicht mehr dazu führen, dass die Nachrichtenübermittlungen fehlschlagen.

 Da das Problem aber bereits über mehrere Jahre zu bestehen scheint, ist eine kurzfristige Lösung überaus unwahrscheinlich.