Herzklopfen

Studie: Ärzte lieben das iPad

Das iPad ist das Gerät der Wahl, wenn es darum geht, digitalisierte Aufzeichnungen im Medizinbereich abzugleichen. Eine Studie zeigt: Ärzte lieben das iPad und nutzen es nicht nur, um unterwegs Zugang zu elektronischen Patiendaten zu bekommen. 

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Die Gesundheits-IT-Analysten von Black Book Rankings haben eine Studie veröffentlicht, nach der sowohl Ärzte als auch Krankenhäuser Apps bevorzugen, mit denen sie vollen Nutzen aus den Möglichkeiten mobiler Geräte ziehen können. Angesichts zunehmender Regularien im Medizinbereich, die eine elektronische Speicherung von Patientenakten voraussetzen, halten iPad und iPhone Einzug in den Gesundheitssektor.  

Die Ärzte suchen ein Werkzeug, mit dem sie Zugang zu elektronischen Patientenakten (EHR) ebenso bekommen wie zu anderen relevanten medizinischen Informationen, ohne ständig einen Laptop mit sich herumtragen zu müssen. Mit 68 Prozent ist das iPhone das bevorzugte mobile Gerät. Außerdem integrieren 59 Prozent der befragten Arztpraxen und Krankenhäuser bereits Tablets in ihren Betrieb – mit Vorliebe wird hier das iPad eingesetzt.

Aber 83 Prozent der Ärzte würden sofort mobile elektronische Patientenakten nutzen, um Diagramme zu erstellen, Laborwerte zu prüfen und Medikationen zu verordnen, sofern diese Möglichkeiten angeboten würden, was nicht immer der Fall ist. Hier sind die Hersteller solcher EHR-Apps gefordert. Deshalb fordern 71 Prozent der Befragten, die EHR auf die touch-basierte Bedienung der mobilen Geräte und deren Gestaltungsmöglichkeiten umzustellen, so dass die Ärzte die Daten in einem interaktiven Format zur Hand haben.

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