Strategische Partnerschaft

Finanzspritze für Sharp: Samsung investiert 85 Millionen Euro in Apple-Zulieferer

Mit einer Investition in Höhe von umgerechnet 85 Millionen Euro ist der südkoreanische Elektronik-Riese bei seinem Konkurrenten und Apples Zulieferer-Partner Sharp eingestiegen. Für die von Sharp bitter benötigte Finanzspritze erhält Samsung im Gegenzug einen Anteil von drei Prozent. Hinsichtlich der Firmenleitung soll Sharp allerdings weiterhin unabhängig bleiben – zum Glück für Apple.

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Für Sharp, der derzeit größte Hersteller von großflächigen LCD-Displays, kommt die Investition zur richtigen Zeit: Erst im vergangenen Jahr war ein 550 Millionen Euro schweres Abkommen mit der Foxconn-Mutter Hon Hai Precision Industry Co. geplatzt. Allein in den letzten anderthalb Jahren musste Sharp 11.000 Mitarbeiter entlassen. Mit der Investition sichert sich Sharp nicht nur neue finanzielle Mittel, sondern auch einen weiteren langfristigen Abnehmer für seine LCD-Displays.

Denn für Samsung soll der Deal mit Sharp laut dem Wall Street Journal die „kontinuierliche Lieferung von LCD Bildschirmen“ garantieren. Dabei dürfte für Samsung vor allem Sharps Produktionsprozess interessant sein, dank dem sich LCD-Bildschirme mit mehr als 150 Zentimetern Bildschirmdiagonale produzieren lassen. Samsung könnte die Produktion von LCD-Displays sogar komplett an Sharp abgeben, um die eigenen Fabriken für die Produktion der von Samsung entwickelten OLED-Displays vorzubereiten.

Was das Abkommen konkret für Apple bedeutet, ist bisher noch unklar. Derzeit liefert das japanische Unternehmen nicht unbeträchtliche Mengen iPhone- und iPad-Displays an Apple. Da das Management allerdings getrennt bleibt, dürfte der Deal für Cupertino kein Grund zur Sorge sein.

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Ba braucht man nicht lange zu überlegen, was Samsung hier im Schilde führt oder? Microsoft 2013 ;-)

Hier hat Apple wirklich eine große Chance verpasst. Sie hätten Sharp günstig aufkaufen und sich damit auf ewig von Zulieferern unabhängig machen können.

Wenn man sein eigener Zulieferer ist kann man aber nicht mehr die Einkaufspreise drücken und die Zulieferer auspressen für den eigenen Gewinn.

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