Kleine Überraschungen

Aufgeschraubt & reingeschaut: iFixit zerlegt das iPhone 5c

Wenn zum Produktstart eines Apple-Produktes auf eines Verlass ist, dann auf die neugierigen Blicke der iFixit-Tüftler. Nachdem das iPhone 5s bereits auf Herz und Nieren untersucht wurde, war nun auch das iPhone an der Reihe. Dabei hat iFixit sogar ein paar kleine Überraschungen entdeckt.

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Beim ersten Öffnen, das wie auch im Falle des iPhone 5 und des iPhone 5s durch das lösen von zwei Pentalobe-Schrauben problemlos möglich ist, bot sich den Entwicklern ein gewohnter Anblick: „iPhone 5 Déjà vu noch einmal“, so Gwendolyn von iFixit. Klar, denn das iPhone 5c basiert im Wesentlichen auf der Hardware des iPhone 5.

Allerdings hat Apple einen größeren Akku verbaut. Statt bisher 1.440mAh stehen ab sofort 1.510mAh zur Verfügung. Der Akku lässt sich laut iFixit auch weiterhin ohne größere Probleme tauschen, wenngleich Apple es Hobby-Technikern durch eine Extra-Ladung Leim schwieriger macht, den alten Akku zu lösen. Eine weitere Hardware-Änderung ist der neue LTE-Chip, der künftig auch die Verwendung von 4G-Internet in anderen Mobilfunk-Netzen als dem der Deutschen Telekom ermöglicht.

Doch zurück zum Leim: Auch einige der zerbrechlichen Anschlüsse hat Apple im iPhone 5c verklebt. Bei einer Reparatur gilt es somit besonders darauf zu achten, die Kontakte sehr vorsichtig zu lösen um diese nicht reißen zu lassen.

Eine Frage, die sich den Bastlern noch stellte: „Will it bend?“ – „Wird es sich biegen?“. Gemeint ist damit die Frage nach der Stabilität des Kunststoffgehäuses. Und bei dieser scheint Apple nicht gespart zu haben, denn dieses ist „so stark wie Captain Planet“.

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Der Reparatur-Score spricht allerdings nicht für Apple. Ebenso wie das iPhone 5s bekommt das iPhone 5c auch nur sechs von zehn möglichen Punkten. Die proprietären Pentalobe-Schrauben sowie der übermäßige Einsatz von Leim sollen Bastler augenscheinlich davon abhalten, ihre Geräte selbst zu reparieren. Bei der Lightning-Buchse – ein Bauteil das je nach Verwendung besonders stark beansprucht wird – hat Apple eine ordentliche Portion Zinn verlötet und erschwert somit den Austausch.

Die wenigen für eine Reparatur benötigten Werkzeuge sowie der weiterhin mit wenigen Handgriffen austauschbare Akku werden allerdings als Pluspunkte genannt.

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