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10nm Cannon Lake erst 2019 in Serie

Intels Kanonen-Fluss kommt noch später: MacBook Pro betroffen

MacBook Pro mit 32 GB RAM erst 2019? Während der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen betonte Intel, dass es 2018 weiterhin Chips in der 14-Nanometer-Methode fertigen möchte. Das bedeutet allerdings, dass die 10-nm-Fertigung für die „Cannon Lake“ getauften Chips auf 2019 verschoben wird. Es gibt Produktionsschwierigkeiten. Die durchkreuzen auch die Pläne Apples und sorgen dafür, dass Kunden bis 2019 warten müssen, ehe es MacBook Pros mit mehr Arbeitsspeicher geben wird.

Wenn Sie gehofft hatten, dass es noch in diesem Jahr neue MacBook Pro mit 32 GB Arbeitsspeicher geben könnte, müssen Sie sich weiter gedulden.

Intel verschiebt Cannon Lake erneut

Es ist nicht das erste Mal, dass Intel die neuen Prozessoren der Cannon-Lake-Generation im 10-nm-Fertigungsprozess verschiebt. Auf Nachfrage gab der Chiphersteller zu, dass 2018 weiterhin hauptsächlich Prozessoren im 14-nm-Verfahren produziert würden. Die Serienproduktion von Chips im 10-nm-Verfahren soll erst 2019 anlaufen.

Denn noch hat Intel Schwierigkeiten bei der Fertigung. Stand jetzt ist die Ausbeute verwertbarer Chips zu gering. Das Unternehmen wird nicht Ressourcen verschwenden, um die Kapazitäten zu steigern, sondern stattdessen Lösungen suchen, um die Ausbeute zu erhöhen.

Apples MacBooks betroffen?

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es das MacBook oder MacBook Pro mit maximal 16 GB Arbeitsspeicher. Die Intel-Prozessoren in den Geräten nutzen Speicherchips des Typs DDR4. Mit Cannon-Lake-Prozessoren könnte Apple auf LPDDR4 wechseln und die Kapazität auf 32 GB RAM erhöhen.

Die Alternative wäre, dass Apple kurzfristig separate RAM-Steuerungschips in die Geräte einsetzt, um die Kapazität zu erhöhen. Doch der Aufwand würde sich aus kaufmännischem Gesichtspunkt nicht rechtfertigen lassen vor dem Hintergrund, dass dann einige Wochen oder Monate später die Möglichkeit durch Intels neue Prozessoren automatisch gegeben ist.

Trotzdem Hardware-Upgrades?

Selbst wenn die Cannon-Lake-Chips noch auf sich warten lassen, bedeutet das aber keinesfalls, dass es nicht noch 2018 ein Hardware-Upgrade für die MacBooks von Apple geben könnte. Intel präsentierte im April neue Prozessoren aus der Coffee-Lake-Generation. Die würden vor allem bei gleichem Stromverbrauch mehr Leistung versprechen.

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Lake = See

Also „Kanonen See“.

Juni 2019 das neue Macbook Pro mit dem neuen Intel CPU :-( dann werde ich wohl noch solange mein altes Macbook Pro late 2016 nutzen, wollte es durch ein neues Modell ersetzen - nochmals ein Zwischenschritt ist für mich uninteressant.

Peinlich...