Synthesizer im Viererpack

Eisenberg Vier - Vier mal 404

Eisenberg hat mit dem Vier einen neuen Software-Synthesizer angekündigt. Er soll den analogen Klangerzeuger MS-404 von Doepfer emulieren, anstelle eines Instrumentes stehen hier allerdings gleich vier Stück in einer Programm-Instanz bereit. Die Sound-Erzeugung erfolgt mithilfe moderner Technologien wie etwa Anti-Aliasing-Oszillatoren oder Zero-Delay-Feedback-Filtern. Der Entwickler verspricht sich hiervon einen besonders kernigen, nuanciert modellierten Sound, wie man ihn auch beim U-He Diva oder dem NI Monark findet.

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Dank Parameterverknüpfungen, Kreuzmodulationen und einem intelligenten Stimmen-Management lassen sich die einzelnen Synthesizer des Vier auf vielfältige Weise miteinander verschalten. Ihre Polyphonie wird nur durch die zur Verfügung stehende Rechenpower begrenzt.

 
Das Hardware-Vorbild von Doepfer erblickte in den 90er Jahren das Licht der Welt. Zur Klangerzeugung setzt es einen VCO mit Sägezahn- beziehungsweise Rechteckwellenform und einen Rauschgenerator ein. Als Filter nutzt das Gerät eine Tiefpassschaltung mit 24dB/Oktave Flankensteilheit. Für Modulationen sind zwei LFOs und eine ADSR-Hüllkurve an Bord. Der Vier hält sich weitgehend an diesen Aufbau, nur eben in vierfacher Ausführung. Ergänzend war auf ersten Screenshots bereits der Zusatzparameter Drive zu erkennen. Als Release-Datum für das Plug-in nennt Eisenberg den Spätsommer 2014.
 

 

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