Überflieger unerwünscht

Aufnahme von 3D-Kartenmaterial für Maps-App: Norweger haben Bedenken, stoppen Apple

Oslo von oben und in 3D? Kommt nicht in Frage meinte die nationale norwegische Sicherheitsbehörde und stoppte kurzerhand Apple bei Aufnahmen von 3D-Kartenmaterial für das so genannte „Flyover-Feature“ der iOS Maps-App, mit dem der Nutzer Gebäude heran zoomen kann. 

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Die Norwegian National Security Authority (NSA) hat Apple gestoppt, als es darum ging 3D-Aufnahmen von Oslo zu machen, die in der iOS Maps-App verwendet werden sollten. Mit der Flyover-Funktion können Anwender auf Gebäude oder Sehenswürdigkeiten in den Städten zoomen oder deren Ansicht drehen.

Die Daten dafür sammelt Apple, indem jede Stadt mit kleinen, mit speziellen Kamerasystemen ausgerüsteten Flugzeugen überflogen wird. Die NSA zeigt sich besorgt, dass die Kameras geheime Gebäude und Sicherheitsmaßnahmen in Oslo aufnehmen könnten. Apple hat jetzt die amerikanische Botschaft eingeschaltet, um die Aufnahmen doch noch zu bekommen.

Apples Chancen scheinen nicht schlecht zu stehen, denn Oslos Bürgermeister weist darauf hin, dass die Daten für Touristen nützlich sein könnten. Es gäbe sicherlich Möglichkeiten, Apple die Aufnahmen doch noch zu erlauben.

Die Inhalte der Flyover-Funktion basieren teilweise auf der Arbeit von C3 Technologies, das von Apple im Jahr 2011 gekauft wurde. Oslo gehörte zu jenen Städten, deren Daten C3 Technologies schon vor dem Kauf durch Apple besaß, allerdings wurden diese nicht in iOS überführt.

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