Image-Dateien sind eine praktische Lösung für Platz- und Organisations-Probleme. Mac OS X bietet neben dem herkömmlichen DMG-Format auch noch Unterstützung für diverse andere Image-Dateien, was die Arbeit erheblich vereinfacht, da man meist ohne Zusatzsoftware auskommt. Obwohl diese Dateien sehr solide sind, werden sie bisweilen beschädigt. Hier hilft MacFixIt mit ein paar Tipps, wie man seine Daten manchmal noch retten kann.
Der erste Schritt ist immer eine Sicherung der beschädigten Datei. Sollte man noch mehr Schaden anrichten, als ohnehin bereits besteht, bleibt einem so die Flucht in die Vergangenheit. Nun wendet man sich zunächst an die OS-X-eigene Hausapotheke in Form des Festplatten-Dienstprogramms. Dort ziehen Sie die zu behandelnde Image-Datei in den linken Fensterbereich und wählen anschließend den Reiter Erste Hilfe. Nachdem Sie mittels Volume überprüfen die Datei einer genauen Prüfung unterzogen haben, lohnt es sich, über Volume reparieren einen Versuch zu starten, das Problem zu beheben.
Sollte sich hiernach kein Erfolg einstellen, bleibe laut MacFixIt die Möglichkeit, das Image zu konvertieren oder seine Größe zu ändern. Dabei werden verschiedene Bereiche der Datei-Struktur angesprochen, so dass ein Lesefehler in einem Bereich umgangen werden kann. Die entsprechenden Menü-Einträge finden Sie unter Images. Wenn all das nichts hilft, können Sie noch auf Drittanbieter-Programme zurückgreifen. Hier werden Data Rescue, VirtualLab und Macintosh Data Recovery vorgeschlagen, die sich preislich zwischen knapp 40 und 99 US-Dollar bewegen. Letzeres ist als kostenlose Test-Version erhältlich, die jedoch nur einen begrenzten Funktionsumfang bietet. Als Gratis-Tool wird dmg2iso vorgeschlagen, das über eine Datei-Konvertierung möglicherweise den Fehler beheben kann.
Außerdem ist es möglich, dass die korrupte Datei sich mit der Brenn- und Image-Software Toast öffnen lässt. Diese bediene sich nämlich nicht des Mac-eigenen diskimagemounters und könne damit eventuelle Probleme umgehen. Zu guter Letzt bleibe noch der kurzfristige Umstieg auf ein anderes Betriebssystem. Die Art und Weise, wie Fremd-Systeme mit Mac-Image-Dateien umgehen, ist ab und zu erfolgreicher als Apples eigene Methode. Wer trotz all dieser Tipps seine Dateien nicht wieder zum Laufen bringen konnte, auf die enthaltenen Daten aber dringend angewiesen ist, kann sich an professionelle Wiederherstellungs-Unternehmen wenden. Diese verlangen dann aber eine oft beträchtliche Entlohnung für ihre Dienste.
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