Virtual Network Computing, kurz VNC, wurde von Apple in Mac OS X 10.5 (Leopard) nicht nur in Screensharing umbenannt, sondern auch geschickt integriert. Braucht ein anderer Nutzer von Leopard Ihre Hilfe, kann man mit diesem einfach einen Chat in iChat eröffnen und in dem Programm die Funktion „Screen-Sharing“ anwählen.
Schon kann man seinem Gegenüber virtuell zur Hand gehen und sieht, was dieser mit seinen Erläuterungen „geht nicht“ tatsächlich meint. Befindet sich der Mac des Betroffenen zudem im lokalen Netzwerk und hat Screen-Sharing aktiviert, bietet der Finder in seiner Seitenleiste unter „Freigabe“ den passenden „Screen-Sharing Client“ an, über den man sich mit dem Rechner über „Bildschirm steuern ...“ verbinden kann. Aber natürlich lassen sich auch extern im Internet befindliche Apple-Computer ansteuern.
Der Weg dorthin kann über die im Ordner /System/Library/CoreServices befindliche Anwendung „Screen-Sharing“ erfolgen. Nach dem Start des Programms wird man nach einem Rechnernamen oder einer IP-Nummer gefragt, nach deren Eingabe sich die Bildschirmansicht des externen Rechners öffnet. Zusätzliche Einstellungen lassen sich ebenfalls dort nutzen, die Standardeinstellungen reichen aber meist aus.
Noch schneller gelangt man auf den externen Rechner allerdings per Browser (Firefox, Camino oder Safari), indem man in die Adresszeile VNC://IP.des.zu.steuernden.Computers eingibt. Ebenfalls möglich ist es, über den Finder den Menüpunkt „Gehe zu“ zu nutzen, dort „Mit Server verbinden“ wählen und nun die IP-Nummer hinter vnc:// einzugeben. Wichtig ist dabei allerdings zu wissen, dass man eine VNC-Verbindung nicht über eine Firewall oder durch einen Router öffnen kann, sofern diese nicht entsprechend eingestellt und geöffnet wurden. Als Standardport benutzt man hierfür meist 5900.
(von macosxhints.ch-Nutzer aplysia)
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