Mit der in Mac OS X 10.5 (Leopard) integrierten Backup-Funktion namens „Time Machine“ lassen sich automatische Sicherheitskopien auf interne und externe Festplatten ablegen.
Netzwerkfestplatten aber, wie sie inzwischen selbst in kleinsten Heimnetzwerken zu finden sind, werden von Time Machine nicht erkannt und lassen sich auch nicht einstellen. Dennoch gibt es eine Möglichkeit, Time Machine davon zu überzeugen, dass auch ein Netzwerklaufwerk die für das Programm richtige Anlaufstelle ist. Hierzu muss im Dienstprogramm „Terminal“ lediglich folgende Zeile eingegeben werden:
defaults·write·com.apple.systempreferences·TMShowUnsupportedNetworkVolumes·1
Der Befehl verändert die Systemeinstellungen des Betriebssystems so, dass Time Machine auch „nicht unterstützte Netzwerklaufwerke“ anzeigt und dadurch neben internen und externen Festplatten auch Netzwerkplatten wie Samba-Shares erkennt.
Funktioniert dies nicht auf Anhieb, sollte man sich eventuell nochmals ab- und wieder anmelden, um die Aktion zu aktivieren. Abschalten lässt sich die Funktion wiederum, indem man im Terminal folgendes eintippt:
defaults·write·com.apple.systempreferences·TMShowUnsupportedNetworkVolumes·0
Alternativ zu dieser Vorgehensweise kann man sich auch das kleine AppleScript „TM Manager“ (http://antonellomigliorelli.googlepages.com/tm) auf dem Mac installieren, mit dem sich die Funktion mit einem Mausklick ein- und wieder ausschalten lässt.
(von macosxhints.ch-Nutzer pr0xyzer)
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