ausreichend (2.5)
Mac OS X, UB
Schluss mit Dorfbewohnern, dieses Mal haben sich die Außerirdischen ein prominentes Entführungsopfer ausgesucht: den Premierminister. Als Reaktion kommt der Laserdelphin zum Einsatz, ein gewöhnlicher Delphin mit einer umgeschnallten Laserkanone.
Letztere bekommt viel zu tun, denn praktisch alles, was in den Ozeanen fremder Planeten herumschwimmt, ist auf den Laserdelphin schlecht zu sprechen. Anfangs sind es nur einige Minen, die per Laser beseitigt werden, später kommen unter anderem Dynamitschildkröten hinzu, die den Delphin direkt angreifen.
Pazifistischere Naturen können sich abseits des Story-Modus an ein paar Kunststückchen probieren. Laser Dolphin erinnert mit seiner auf die Tastatur und Maus verteilten Steuerung stark an einen Ego-Shooter: Die Schuss- und die Laufrichtung werden mit der Maus vorgegeben, Bewegungen per Tastatur durchgeführt. Mit der Realität nimmt es das Spiel nicht genau, kein Delphin könnte sich so bewegen. Damit er auch nach dem Durchspielen aller Level genug zu tun hat, gibt es einen Level-Editor.
Fazit
Kein „Ecco“, sondern ein mäßiger Action-Geschicklichkeits-Mix, bei dem wenigstens der Umfang stimmt. Verbesserungswürdig sind Steuerung und Grafik: Die außerirdischen Ozeane wirken alles andere als lebendig. Minuspunkte erntet auch die Musik, die nicht gut zum Spiel passt – obwohl durchaus geschossen wird, ist Laser Dolphin eben kein Ballerspiel.
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