ausreichend (2.5)
Mac OS 10.2.8 oder höher, G4 mit 800 MHz, 256 MB RAM, Grafikkarte mit 32 MB, 180 MB auf der Festplatte
USK: keine AltersbeschränkungProgrammierer Ken Drycksback optimierte seine bereits in Rally Shift verwendete 3D-Engine an einigen Stellen. So verfügt diese nun über Bump-Mapping und kann dynamische Schatten darstellen. Vertex- und Fragment-Shader sorgen für zusätzliche optische Reize.
Im Spiel selbst sieht man davon wenig. Die Sichtweite ist äußerst gering, kein einziger Fisch kreuzt vor dem Bug auf und die schummrigen Lichtverhältnisse sorgen für gähnend langweilige Unterwasser-Tristesse. Mit diesem Kniff wollte man vielleicht für die richtige Tiefenatmosphäre sorgen, doch genau deshalb verliert die U-Boot-Action viel von ihrem Reiz. Die Missionen sind eigentlich durchaus spannend gestaltet und warten mit unliebsamen Überraschungen auf, sofern man bestimmte Checkpoints erreicht.
Deep Trouble 2 hätte also das Potenzial gehabt, eine Art Wing Commander im Meer zu werden. Die langweilige Grafik, der Verzicht auf eine Maussteuerung und feste Speicherpunkte lassen diesen völlig überteuerten Sharewaretitel allerdings absaufen. Schmerzlich vermisst haben wir außerdem ein Radar, das die Höhe der Gegner anzeigt und somit die Orientierung erleichtern würde. Andere Spiele haben das schon besser hinbekommen – insbesondere bei der grafischen Gestaltung des Meeresbodens.
Jürgen Beck
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