gut (4.5)
Mac OS X 10.4, G4- (ab 800 MHz), G5- oder Intel-CPU, Grafikkarte mit 32 MB VRAM (Intel GMA950 wird unterstützt), 512 MB RAM, 500 MB HDD
USK: keine AltersbeschränkungNeon Tango ist ein Shoot ’em up alter Schule. Insgesamt bietet das Spiel rund 50 verschiedene Level und viele verschiedene und äußerst farbenfrohe Gegner. Das Spielgeschehen hat man dabei aus der Vogelperspektive im Blick. Um das eigene Raumschiff zu lenken, bedient man sich der entsprechenden Tasten im Cursor-Block. Zusätzlich lässt sich dort die Geschwindigkeit des Gleiters ändern und zur Seite ausweichen. Neben einer primären Waffe (über die Leertaste abzufeuern), stehen dem Piloten zudem ein aufladbarer Superschuss und diverse Extras, beispielsweise eine alle Gegner verschlingende Superbombe, zur Verfügung.
Die Steuerung fühlt sich anfangs etwas „steif“ an, aber nach wenigen Spielminuten kann man mit dem Raumschiff auch via Tastatur-Steuerung virtuos durch die Level fliegen, Gegnern gekonnt im letzten Augenblick ausweichen und Bosskämpfe bestreiten – alternativ lässt sich der Neon-Shooter übrigens auch via Gamepad steuern.
Die Jagd nach dem Highscore
Neon Tango bietet verschiedene Spielmodi. Neben einem herkömmlichen Spielmodus, in dem man sich ganz klassisch mit einer begrenzten Anzahl an Bildschirm-Leben nacheinander durch die 50 Level schießt, gilt es im Survival-Modus mit nur einem Leben möglichst lange zu überleben und dabei maximal viele Punkte zu erreichen. In „Fast Score“ ist es hingegen das Ziel, möglichst viele Punkte in nur einem Level zu sammeln, während man in „Fast Level“ ein Level in möglichst kurzer Zeit abschließen muss. Für alle Spielmodi werden via Online-Anbindung die Motivation anfeuernde Highscore-Listen geführt.
Oldschool-Grafik?
Die Präsentation des Spiels ist eine Klasse für sich. Auch wenn sich das Spiel offensichtlich an der Aufmachung von Geometry Wars: Retro Evolved für die Xbox 360 orientiert, ist der Grafikstil doch außerordentlich erfrischend. Ein wesentlicher Vorteil der verwendeten Grafik-Engine: Auch schwächere Macs können das Spiel flüssig darstellen. Stottert die Bildausgabe dennoch, kann beispielsweise die Zahl der dargestellten Effekte reduziert werden.
Fazit
Neon Tango macht seinem ausgefallenen Namen alle Ehre. Die in knallbunten Neonfarben präsentierte Grafik, der für Freunde guter elektronischer Musik sicherlich interessante Soundtrack und der eingängige Spielablauf empfehlen das Spiel als perfekten Zeitvertreib für zwischendurch. Durch die Möglichkeit, seine eigenen Höchstpunktstände im Internet mit anderen Spielern zu vergleichen, ist Neon Tango zudem auch dann noch interessant, wenn man alle der insgesamt 50 Level gesehen und gewonnen hat. Wer Spaß am „Ballern“ hat und auf die Jagd nach Highscores steht, sollte unbedingt einen Blick auf Neon Tango werfen.
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