gut (4.5)
G3 mit 800 MHz, 256 MB RAM, Geforce- oder Radeon-Grafikkarte, 56k Modemverbindung
USK: ab 18 JahreBisher standen Shooter und Strategiespiele ohne Verbindung nebeneinander. Savage hat nun diese beiden Genres zu einem innovativen, neuen Spielerlebnis miteinander verwoben.
Alles hört auf mein Kommando
Das Werk von S2 Games bleibt im Prinzip ein teambasierter Egoshooter. Neu ist nun, dass ein Spieler die Rolle des Kommandanten übernimmt. Dieser baut in bewährter Strategiemanier eine Basis auf, stellt so etwa Waffen und Upgrades für die Anderen zur Verfügung und kann auch Befehle geben. Savage ist daher von vornherein als Multiplayer-Spiel ausgelegt. Nur in einer Gruppe macht der Mix wirklich Sinn, denn in einem gut abgestimmten Team bekommt Strategie in einem Shooter eine völlig neue Bedeutung. Schade ist dabei das komplette Fehlen eines Singleplayer-Modus, was das Training unnötig erschwert.
Urmenschen, Urzeitmonster und … Elektrokanonen?
Auf die Spieler wartet außerdem ein reichlich ungewöhnliches Szenario. In einer Fantasywelt kämpfen primitive Urmenschen gegen saurierartige Wesen und greifen dabei auf Magie und arkane Technik zurück, so dass Äxte auf Feuerbälle und Giftklingen auf Mörser treffen. Technisch braucht sich der Kampf um Newerth nicht zu verstecken. Auch wenn er kein grafischer Überhammer ist, so kann er sich sehr wohl sehen lassen. Vor allem die Landschaften sind hübsch anzusehen und detailreich gestaltet. Sound und Musik sind ebenfalls hörenswert und runden das Bild ab. Es gelingt also der Spagat zwischen Strategie und Shooter. Die Elemente sind gut miteinander verwoben und bieten neue und vielfältige Möglichkeiten. Action-Fans mit einem Sinn fürs Strategische bekommen also einen innovativen Genremix in einem erfrischend andersartigen Szenario geboten.
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