befriedigend (4.0)
OS X 10.5
Umfangreich ist das Angebot an Videokonvertern für den Mac. Die Anwendung Evom tritt an, nicht alles anders, aber vieles einfacher zu machen als die Konkurrenz. Technisch betrachtet ist die Konvertervielfalt gar nicht so groß: Die Programme setzen entweder auf QuickTime oder die freie Bibliothek ffmpeg. Letztere übernimmt auch bei Evom die Konvertierung, aus rechtlichen Gründen fragt das Programm beim ersten Start um Erlaubnis, die Bibliothek nachladen zu dürfen.
Wird danach eine Quelldatei geöffnet, zeigt sich das Programm in seiner Schlichtheit: Ziele sind iTunes, iPod/ iPhone, Apple TV, YouTube, HTML 5 und ein beliebiges Format. Die Optionen wurden auf das Nötigste zusammengestrichen, wer an der Bit-Rate schrauben oder mit Untertiteln hantieren möchte, ist bei Evom definitiv fehl am Platz.
Optionen
Bei iTunes und iPod gibt es nur eine Option, nämlich statt eines Videos eine MP3-Audiodatei zu sichern. Nach der Konvertierung wird die Datei automatisch in iTunes importiert. Bei YouTube gibt es hingegen gezwungenermaßen mehr einzustellen: Titel, Beschreibung, Kategorie und Login-Daten. Wer ganz ohne YouTube auskommen möchte, wählt HTML 5: Einige Anwender hoffen auf eine Ablösung von Flash-Video durch das neue Video-Tag von HTML 5, was in naher Zukunft eher unrealistisch ist, da sich die Browser-Hersteller nicht auf ein einheitliches Videoformat einigen konnten. Deshalb erzeugt Evom sowohl OGG Theora als auch H.264 MPEG-4.
Freie Auswahl gibt es bei der Konvertierung und anschließenden Sicherung in einen Ordner: AVI, FLV, OGG, MOV, MP3, MP4, MPG und WMV in drei unterschiedlichen Qualitätsstufen.
Fazit
Die Zielgruppe von Evom sind Anwender, die mehrere der Zielmedien und -geräte verwenden, aber sich mit Parametern nicht abgeben möchte. Allen anderen dürfte die Anwendung zu einfach gestrickt sein und Handbrake ist mit seinen Geräteprofilen auch einfach zu bedienen.
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