ausreichend (3.0)
OS X 10.4
Der Sudden-Motion-Sensor in Mac- Notebooks wurde eingebaut, damit das System Beschädigungen vermeiden kann. Doch der Sensor lässt sich auslesen, die Folge waren Wasserwaagen, Seismographen und Spiele. Dank Tilt2Joystick wächst das Softwareangebot für die SMS-Steuerung dramatisch an: Das Programm erkennt die Kippbewegungen und gibt sie als Tastendruck an das System weiter. In der Voreinstellung sind das die Cursortasten, durch Kippen des Notebooks lässt sich also beispielsweise die Einfügemarke durch den Text bewegen.
Es ist allerdings nicht mit allen Spielen kompatibel und der Einsatz ohnehin nur selten praktikabel, denn wenn die zwei Hände das Notebook festhalten, ist natürlich keine Hand frei, um auf den Feuerknopf zu drücken. Im Extras- Menü wird daher auf einen Online- Pacman verwiesen, der sich mit etwas Übung gut durch das Labyrinth steuern lässt. Tilt2Joystick kann jederzeit deaktiviert werden, die Achsen sind leicht vertauschbar. Weitere Online-Spiele, die sich für die Steuerung eignen, sind Breakout und Pong, allerdings werden die meisten Umsetzungen dieser Spiele mit der Maus gesteuert.
Fazit
Natürlich ist Tilt2Joystick eine Spielerei und wie bei den anderen SMS-Programmen gilt: Benutzung auf eigene Gefahr. Selbst bei den vergleichbar leichten Mac-Notebooks fällt das Gewicht schnell auf. Die zukünftige Nutzung des iPhone als Steuergerät verspricht deutlich sichereres Kippen.
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