gut (5.0)
OS X 10.4
Ohne Beta und in der Version 3.5 mit verbesserter Ortszuweisung und Gesichtsverwaltung: Google hat die Bildverwaltung Picasa aktualisiert. An der Benutzeroberfläche hat sich nichts geändert, was Umsteiger freuen, andere hingegen vermutlich vergraulen wird. Wie bei iPhoto wird beim ersten Start erst einmal der gesamte Fotobestand auf das Vorhandensein von Gesichtern untersucht.
Diese Technologie besaß Google schon vor dem Erscheinen von iPhoto ’09, genutzt wurde sie aber bisher nur in den Picasa Webalben. Nun gibt es sie also auch in der Picasa- Anwendung, die Implementation ähnelt der von Apple. Das gilt auch für die Karten. Geotagging erfolgt per Suchfunktion und Google Maps, die Karte lässt sich neben dem Foto einblenden. Vorteil Picasa: Die Geodaten werden direkt in die Datei geschrieben, ein Umweg über den Export ist nicht notwendig.
Daten eines GPS-Empfängers lassen sich nicht mit den Fotos abgleichen. Fotos mit Geotags werden mit einem Pin in der Miniaturansicht markiert. Nichts geändert hat sich an der Geschwindigkeit und der Suchfreude der Anwendung: Neben der iPhoto-Bibliothek werden auch Fotos an anderen Orten indexiert.
Fazit
Mit den neuen Funktionen zieht Google bei Geotagging und Gesichtserkennung mit iPhoto gleich. Wirklich Anwender gewinnen dürfte die Bildverwaltung aber erst, wenn die Benutzeroberfläche an Mac OS X angepasst wird.
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