befriedigend (4.0)
OS X 10.5
Vor Twitter waren Lesezeichendienste wie Delicious der beste Weg, um an frische Websites heranzukommen. Delicious trat die Nachfolge der Webkataloge an. Bei Delicious finden hingegen die eigenen Lesezeichen Platz und werden mit Stichwörtern ausgezeichnet. Durch den Zugriff auf die Lesezeichen anderer Delicious-Nutzer lassen sich Seiten zu bestimmten Themen schnell finden. Delibar stellt die Delicious-Lesezeichen in der Menüleiste zur Verfügung.
Voraussetzung ist natürlich ein Delicious-Konto. Lesezeichen lassen sich auch aus der Delibar anlegen, leider wird die aktuelle Webadresse aus dem Browser nicht übernommen. Das Programm ist für die eigenen Lesezeichen gedacht, nicht zum Stöbern in den abgelegten Adressen anderer. Das Fenster kann auch von der Menüleiste gelöst werden und schwebt dann als Palette über allen anderen Fenstern. Lesezeichen können per Twitter und Facebook anderen mitgeteilt werden. Zwar lässt sich Delibar mit einem globalen Tastenkürzel jederzeit aufrufen, aber es bindet sich nicht in den Browser ein.
Fazit
Zwar integriert sich Delibar nicht direkt in den Browser, aber ist schnell erreichbar, und für das Hinzufügen von Lesezeichen gibt es von Delicious schließlich ein Bookmarklet. Leider verlässt sich das Programm völlig auf seine Suchfunktion, eine Auflistung der Stichwörter gibt es beispielsweise nicht.
ANZEIGE


