Den Reeder gibt es nach einer öffentlichen Beta-Phase nun auch für den Mac. Das Programm verspricht einiges anders zu machen als die etablierten RSS-Reader – das zeigt schon die Optik, die der des offiziellen Twitter-Clients stark ähnelt. Was Reeder in der Werkzeugleiste an Platz spart, verbraucht das Programm für die Darstellung wieder, die Newsliste nimmt mehr Platz ein als bei NetNewsWire. Dafür ist Reeder in der Breite genügsamer, die Feedliste lässt sich auf Icongröße zusammenstauchen und die News selbst muss auch nicht ständig angezeigt werden.
Reeder-Anwender können flexibel das Aussehen der App bestimmen – sogar eine Kontrasteinstellung ist mit an Bord. Die Tastenkürzel und Gesten lassen sich ebenfalls weitgehend frei zuweisen. Der Datenaustausch funktioniert über Google Reader, als moderner RSS-Reader ist das Programm mit diversen Web-Diensten vernetzt, darunter Instapaper, ReadItLater und Delicious. News werden entweder innerhalb der App oder im Webbrowser geöffnet. Reeder auf dem Mac ist der iOS-Version sehr ähnlich, selbst die Rollbalken verschwinden, wenn der Fensterinhalt nicht bewegt wird. Vorbildlich sind die Konfigurationsmöglichkeiten und die Tastaturbedienung. Es dauert etwas, bis die App den eigenen Vorstellungen entsprechend eingerichtet ist, danach lässt sich das Programm gut bedienen. NetNewsWire bietet allerdings einen besseren Überblick über mehr News.
Fazit
Gelungener RSS-Reader, der auf dem Mac eine gleichermaßen gute Figur wie auf dem iPad macht. Reeder gibt es im Mac App Store Store.
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