befriedigend (4.0)
Mac OS X 10.4
Baseline erstellt schön pixelige Übersichten in Graustufen. Diese Übersicht muss dann nur ausgedruckt, mit einem aussagekräftigen Titel wie „Konfusionsreaktor“ versehen und schließlich an MOMA oder Tate Modern verkauft werden. Mehr als 20 US-Dollar sollten dabei herausspringen, und nebenbei sind auch hinterlistige Speicherfresser von der Festplatte verschwunden. Denn das ist der eigentliche Sinn und Zweck von Baseline, das neben der grafischen Ansicht, bei der die Block- die Dateigröße widerspiegelt, auch noch eine Detail- und Spaltenansicht besitzt.
Zunächst muss sich aber die Anwendung durch einen Klick auf „Scan“ durch die Festplatte wühlen. Viel lässt sich in der grafischen Ansicht nicht machen, das Löschen von Dateien ist nicht möglich, Baseline verschiebt dann immer das Verzeichnis, in dem die Datei liegt, in den Papierkorb. In der Textdarstellung werden allerdings große Dateien nicht durch eine andere Farbe hervorgehoben, wie es beispielsweise WhatSize macht. Außer nach großen Dateien fahndet das Programm auch nach Duplikaten.
Fazit
Baseline sieht etwas gefälliger als WhatSize aus, aber das Fehlen von Hervorhebungen in der Textdarstellung und die grafische Darstellung, aus der sich nicht einzelne Dateien zum Löschen herauspicken lassen, sind dicke Minuspunkte. So reicht es zwar immer noch zu einem guten Gesamtfazit, aber WhatSize bietet den größeren Nutzen beim Aufräumen.
ANZEIGE



Artikel kommentieren