Hyperspaces 1.0
Mac OS X 10.5, UB
In Leopard wurde mit Spaces eine Funktion eingeführt, um Fenster in Gruppen zu verwalten, damit weniger von ihnen auf einmal auf dem Bildschirm zu sehen sind – im Prinzip eine feine Sache, und eine solche Funktion bieten andere Unix-Betriebssysteme schon länger.
Leider hat Spaces aber eine Reihe von Schwächen, beispielsweise lassen sich den einzelnen Gruppen keine Namen zuordnen, sondern sie werden durchnummeriert. Dafür gibt es nun Hyperspaces, das den Gruppen Namen gibt und optional auf dem Schreibtisch anzeigt. Außerdem erhalten die Räume mehr Eigenständigkeit: Sie dürfen ein eigenes Hintergrundbild und ein Tastaturkürzel besitzen. Überhaupt gibt sich die Systemerweiterung sehr tastaturfreundlich, auch wenn zunächst nur zwei Tastaturkürzel vorgegeben sind. Mit einem davon lassen sich die Symbole auf dem Schreibtisch verstecken – auch eine Methode, die Arbeitsumgebung aufgeräumter erscheinen zu lassen. Etwas zu aufgeräumt ist die Übersicht der aktuellen Spaces: Im Space Switcher sind keine Fenster zu sehen, sondern nur das Hintergrundbild und die Spaces-Namen. Allerdings ist das Switcher-Fenster auch zu klein, um darin irgendetwas erkennen zu können.
Fazit
Spaces wird durch Hyperspaces erst sinnvoll einsetzbar, gerade die Möglichkeit, Spaces zu benennen, schafft viel Übersicht, Das Spaces-Kontrollfeld ersetzt es jedoch nicht, denn es lassen sich nicht Anwendungen einem bestimmten Space zuweisen.
ANZEIGE



