ausreichend (3.0)
OS X 10.5
Zwar wird Bildschirmschonern nicht nachgesagt, sie seien ungeduldig, aber im Fall von My Living Desktop trifft dies zu: Der Bildschirmschoner gibt sich nicht damit zufrieden, nach einer bestimmten Zeit aktiviert zu werden, sondern ersetzt das Hintergrundbild. Zur Auswahl stehen Videos, die Ruhe und Frieden vermitteln sollen, sofern man sich nicht an der Bewegung an sich im Hintergrund stört: Sonnenuntergang am Strand, Wassertropfen am Teich und Unterwasserszenen sind drei der Videos, die in der Testphase zur Verfügung stehen und in der Endlosschleife im Hintergrund abgespielt werden.
Das nagt natürlich an den Systemressourcen: Auf einem MacBook Pro der ersten Generation lastet My Living Desktop die CPU mit durchschnittlich 30 Prozent, für den mobilen Einsatz ist das bewegte Hintergrundbild ohnehin nichts. Das Programm bietet einen Modus an, in dem weniger die CPU beansprucht wird, die Auslastung sinkt dann auf etwa 18 Prozent. Die Animation wird entweder auf dem Hauptbildschirm oder einem anderen Display abgespielt, jedes Video kommt mit Ton, in den Einstellungen findet sich ein Lautstärkeregler. Registrierte Anwender können mit dem „Scene Importer“ jedes Video in den Hintergrund verfrachten.
Fazit
Bildschirmschoner als Hintergrundbild sind im Grunde ein alter Hut und konnten sich nie durchsetzen, da sie die CPU zu stark auslasten und ohnehin die meiste Zeit nicht sichtbar sind. Auch My Living Desktop ändert daran nichts.
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