befriedigend (3.5)
Mac OS X 10.5
Hart, aber schmerzlich sind die „Cram Schools“ in Ländern wie Japan oder Südkorea. Wer die harte Aufnahmeprüfung an den Elite-Unis bestehen will, bekommt hier das Wissen eingetrichtert. Ist die Prüfung geschafft, ist ein lukrativer Job fast sicher. Den kann Cram nicht versprechen, aber dafür gibt es keine Termine, und das Lerntempo wird nicht vorgegeben. So hart wie ein echter Vokabeltrainer ist Cram ebenfalls nicht, gelernt wird nach Karten und im Multiple-Choice- Verfahren.
Bei Programmstart bietet das Programm den Einsatz einer Beispieldatenbank an, eine Online-Anbindung, über die sich Anwender austauschen, ist vorgesehen. Da es sich um einen Multiple-Choice- Test handelt, bleibt es dem Anwender überlassen, dass dieser auch schwierig genug ist. Bis zu fünf Antwortmöglichkeiten gibt es pro Frage, es dürfen auch mehrere richtig sein. Grafik- und Audio- Dateien lassen sich einbinden. Den Lernerfolg dokumentiert die Statistik des Programms, die nicht nur die Prozentzahl der richtigen Antworten notiert, sondern auch jederzeit einen Einblick erlaubt, wo die Fehler gemacht wurden.
Fazit
35 Dollar kostet Cram und liegt damit über dem Flashcard-Programm Mental Case (24,99 Dollar) und dem Vokabeltrainer ProVoc (Freeware). Die Qualität beider Programme erreicht Cram auch nach Ausbügeln bestehender Fehler – Antworten lassen sich nicht anklicken, Platz wird nicht ausgenutzt – nicht.
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