ausreichend (3.0)
OS X 10.5
That Tune fragt beim Start nicht nur nach, ob es sich selbst in den Programme- Ordner verschieben soll, sondern auch, ob es mit der Update-Prüfung Systeminformationen verschicken darf. Unwahrscheinlich aber, dass Informationen wie die Anzahl der CPU-Kerne oder die bevorzugte Sprache für die Weiterentwicklung von That Tune von Belang sind: Das Programm zeigt lediglich den aktuell in iTunes gespielten Titel an.
Nicht gerade eine Aufgabe also, die GrandCentral, zwei Grafikkarten oder eine Renderfarm erfordert. Das Programm kann auf drei unterschiedliche Arten auf den aktuellen Track aufmerksam machen: Entweder mit einem halbtransparenten Fenster (groß oder klein) oder per Sprachausgabe. Gerade die Ansage per Sprache weckt Erinnerungen an das Radio, auch wenn sich nur die wenigsten Moderatoren so durch Umlaute quälen wie die Mac-Sprachausgabe.
Sprachlos ist That Tune, wenn der Titel nicht in lateinischen Buchstaben geschrieben ist. Wer die Textanzeige bevorzugt, kann dort eine Wiedergabesteuerung einblenden lassen, um schnell einen Song weiterspringen zu können. Die Position ist grob festgelegt, kann aber durch Veränderung des Abstands zum Bildschirmrand manuell variiert werden.
Fazit
That Tune tut zwar was es soll, aber es gibt zu viele vergleichbare Programme, die entweder mehr leisten oder weniger kosten – oder beides. Vor der Anwendungsentwicklung sollte eben immer ein Blick auf die Konkurrenz erfolgen …
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