befriedigend (3.5)
Mac OS X 10.5
Ein Browser, der als erste Aktion Facebook kontaktiert: Die Macher von RockMelt wollen keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass es sich um einen „sozialen“ Browser handelt. Es folgt eine etwas beunruhigende Auflistung aller Rechte, die RockMelt anfordert. Wer dies erlaubt, gelangt in den auf Chromium basierenden Browser.
Daher sieht RockMelt auch Chrome sehr ähnlich, abgesehen von der Platzierung der Freunde auf der linken und Links auf soziale Netzwerke auf der rechten Seite. Eine Facebook-Schaltfläche ist Teil der Adressleiste und dient zur schnellen Veröffentlichung von Links. Das Suchfeld ist ständig eingeblendet und kann die Google-Suchergebnisse inklusive Kurzbeschreibung anzeigen. Es kann aber auch wie bei Chrome über das Adressfeld gesucht werden, warum also dafür ein zusätzliches Eingabefeld? Die Größe des Eingabefelds kann außerdem nicht verändert werden. Die Seitenleisten lassen sich ausblenden, dann erinnert nur das eigene Profilbild und eine kleine Schaltfläche darunter an den sozialen Charakter des Browsers. Die Liste mit den Freunden wird dann nur bei Bedarf eingeblendet.
Mit den Seitenleisten wirkt RockMelt überladen – das Auge ist eben längst schlanke Browser gewöhnt, die auf das Nötigste reduziert sind. Auch nach längerer Benutzung leuchtet nicht ein, worin der Vorteil RockMelts gegenüber Browser-Erweiterungen für Chrome, Safari und Firefox besteht. Die Erweiterungen sind letztlich flexibler, als es RockMelt je sein kann. An den direkten Konkurrenten, Flock, kommt RockMelt nicht heran, und Flock setzt auch keinen Facebook-Account voraus.
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