befriedigend (3.5)
Mac OS X 10.5
Das Angebot an Bildbearbeitungen ist sowohl im Bereich Pixel- als auch Vektorgrafik in den letzten Jahren erfreulich stark gewachsen. DrawBerry ist ein Vektorzeichner und erinnert zunächst etwas an das Rastergrafikprogramm Pixelmator. Das liegt an den semitransparenten Paletten, die sich bunt über den Bildschirm verteilen. In der Werkzeugpalette liegen die Werkzeuge Kreis, Rechteck, Kurve, Text und Polylinie. DrawBerry liest und schreibt Vektorgrafiken im PDF-, EPS- und SVG-Format.
Zu komplex sollten importierte Dateien nicht sein: Bei SVGs stößt das Programm schnell an seine Grenzen und stellt nur Teile der Grafik dar. Das passiert natürlich nicht, wenn die Grafik in DrawBerry erstellt wird. Das Programm unterstützt Ebenen, Core- Image-Filter und kann Objekte mit einem Verlauf oder einem Rasterbild füllen. In einer separaten Palette werden die bisher getätigten Arbeitsschritte notiert, dort können sie auch wieder rückgängig gemacht werden. Da fast alle Funktionen in den Paletten liegen, sind Ausflüge in die Menüs eher selten. Das Arbeiten mit den beiden Hauptpaletten weckt Erinnerungen an Word 2004: Optionen werden ein- und ausgeblendet, es sind mitunter eine Menge Klicks notwendig, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.
Fazit
Intuitiv ist die Bedienung nicht, und der Einsatz von Paletten wird übertrieben. DrawBerry hat aber andere Qualitäten: Als schlankes Vektor-Skizzierwerkzeug, das schneller startet als beispielsweise Inkscape.
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