Es war der Traumtod des Fotografen: Die 26 32-GB-Speicherkarten von ebensovielen Kameras vollgeknipst und den letzten Ladebalken aufgebraucht, forderten die alle um seinen Hals baumelnden Kameras ihren Tribut, und er kippte um. „Glück gehabt“, könnte man nun makaber denken, denn so erspart er sich den Kleinkrieg der Mac-Programme um die Fotos. Denn es kann nur eine geben – wenn Aperture automatisch bei Verbindung einer Kamera starten soll, wird das Programm eben immer gestartet, unabhängig, ob nun die Zwei-Megapixel-Spielzeugkamera oder die DSLR angeschlossen wurde.
Mit Cameras kann jedem Gerät eine eigene Anwendung zugewiesen werden. Es funktioniert sowohl vom Kartenleser über das iPhone bis hin zur Profi-DSLR. Die Konfiguration erfolgt über die Systemeinstellungen, bei neuen Geräten fragt Cameras automatisch nach, was zu tun ist. Neben dem Starten eines beliebigen Programms kann Cameras den Mac auch anweisen, nichts zu tun, nachzufragen, oder die Fotos alle in einen bestimmten Ordner herunterzuladen, inklusive optionalen Löschens der Fotos von der Kamera nach dem erfolgreichen Herunterladen. Mit einem Klick lässt sich die Anwendung auch ganz deaktivieren.
Fazit
Cameras ist für einen speziellen Anwendungsfall das perfekte Programm: Wer für iPhoto- und DSLR-Fotos getrennte Workflows hat, wird diese Erweiterung als Erleichterung empfinden.
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